Dabei sehen da doch alle so toll aus, verreisen an Traumstrände und tragen die besten Klamotten ...

Hier sind die Leben der anderen immer die schöneren Events. Ein Lifestyle, von dem viele andere träumen.

Eine Studie aus England will herausgefunden haben, dass die Foto-App das schädlichste soziale Netzwerk ist. Die „Royal Society of Public Health“ hat in Großbritannien 1479 Leute im Alter zwischen 14 und 24 zu den fünf bekanntesten Plattformen befragt. Das Ergebnis: Instagram und Snapchat sind für junge Menschen am gesundheitgefährdensten.

Ranking der fünf sozialen Netzwerke Foto: Promo / Royal Society For Public Health

Dabei würde das eigene Körpergefühl eine große Rolle spielen. Laut der Studie sind viele unzufrieden mit ihrem Körper – fühlen sich zu fett, haben Orangenhaut oder ihre Brüste sind angeblich zu klein. Snapchat und Instagram würden den Kids den Schlaf rauben, Ängste schüren und Depressionen fördern. Allgemein leiden 70 Prozent mehr Jugendliche der letzten 25 Jahre an Depressionen und Ängsten – und daran seien Soziale Netzwerke schuld, so die Studie.

Instagram hat die schlechtesten Bewertungen bekommen Foto: Promo / Royal Society For Public Health
Snapchat ist die zweit gefährlichste App Foto: Promo / Royal Society For Public Health

Facebook folgt übrigens auf Platz drei. Bei der weltweit größten Plattform ist das Problem, so die Untersuchung, vor allem der Schlafentzug und das Cyber-Mobbing. YouTube kommt übirgens am besten weg. Lediglich Schlafentzug sticht als negativer Aspekt bei der Bewertung von der Video-Plattform heraus.

Update

Instagram hat auf unseren Artikel mit folgendem Statement von Michelle Napchan, Head of Policy, EMEA, reagiert:

„Es ist unsere oberste Priorität, dass Instagram ein Ort bleibt, an dem die Menschen sich gegenseitig unterstützen, sicher und wohl fühlen und sich bedenkenlos ausdrücken – besonders, wenn es um junge Menschen geht.

Jeden Tag teilen Menschen aus aller Welt ihre persönlichen Geschichten zu psychischen Problemen und Herausforderungen auf Instagram mit einer Community, die für sie da ist. Wir möchten, dass Menschen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, auf Instagram Unterstützung finden, egal wann und wo sie diese benötigen.

Darum arbeiten wir mit Experten zusammen, um der Community die Tools und die Informationen zu geben, die sie brauchen. Diese beinhalten auch die Möglichkeiten, Beiträge zu melden, Unterstützung für einen Freund, um den man sich sorgt, zu finden oder direkt mit Experten in Kontakt zu treten, um sie um Rat zu bitten, wenn man mit einem Problem zu kämpfen hat.“

Quelle: Noizz.de