Sogar Künstler haben schon Effekte mit "Spark AR Studio" erstellt.

Dackelohren, glatte Haut und Glubschaugen: Der Hundefilter ist der wohl bekannteste und älteste Selfie-Effekt seit es Social Media gibt. Mittlerweile gibt es neben dem Dogface aber auch andere "Reality Effekte". Wer bei der Insta-Story auf das Smiley mit Sternchen klickt (neben dem Kamerawechsel-Symbol) und ganz nach rechts wischt, kommt zu der Suchfunktion für "weitere Effekte". Es öffnet sich eine Galerie mit einer Vielzahl an Filtern, die nach Rubriken wie Selfies, Liebe und Umgebung unterteilt ist. Dabei steht immer der Name des kreative Kopfes, der die Visuals designt hat.

Aber wie macht man diese 3D-Filter eigentlich selbst?

Bisher konnten nur bekannte Firmen und Influencer wie Nike oder Kylie Jenner ihre eigenen Instagram-Filter für Werbezwecke hochladen – oder Leute, die Teil des geschlossenen Beta-Programms waren. Doch seit dem 13. August hat JEDER die Möglichkeit mit Facebooks "Spark AR Studio" seine eigenen Effekte zu kreieren.

AR steht dabei für Augmented Reality (zu Deutsch: erweiterte Realität). Quasi der next level shit der Virtual Reality. Seit 1960 wird an AR-Technologie geforscht, die beispielsweise dazu beigetragen hat, dass Pokémon GO – und der süße Hundefilter – entstanden sind.

Das AR-Studio ist ein Gratis-Programm für Mac und Windows und ist erst seit knapp einem Jahr auf dem Markt. Spark AR hat schon mit Künstlern und Designern zusammengearbeitet, die das Programm nutzen, um kreative Filter für Instagram-Stories zu erstellen. So auch @johwska's mit ihrem "Beauty3000″-Filter.

Das Programm ähnelt auf den ersten Blick Photoshop und After Effects. Laut der Homepage von "Later" – einer Seite, die sich mit Instagram-Trends und der Planung von Posts beschäftigt – ist das Erstellen der Visuals supereinfach. Vorweg: Nein, ist es nicht. Wer mal eben schnell ein Bling-Bling-Beauty-Filter mit perfektem Glow bauen will, muss sich schon mehr Zeit nehmen und Mühe geben. Deswegen sollte man sich vorher den "Ultimativen Guide Spark AR Studio for Instagram" gründlich durchlesen. Doch dann steht der Filterdesignkarriere nichts mehr im Weg. 

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Quelle: Noizz.de