Die Lösung: Mieten statt kaufen.

Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke im Jahr und trägt sie nur halb so lange wie noch vor 15 Jahren, zeigen Konsumstudien. Kein Wunder – Zara, H&M und andere große Hersteller bieten jedes Jahr bis zu 24 verschiedene Kollektionen an.

Deswegen sind die Secondhand-Märkte übersättigt angesichts der Kleiderberge.

Jetzt probiert Tschibo ein ganz neues Leih-Modell für (Kinder-)Kleidung aus: Seit letzter Woche können Kunden Baby-Kleidung auch mieten statt kaufen.

Umweltschützer finden das schon jetzt klasse, denn die Textilindustrie zählt zu den großen Umweltsündern.

Auf der Webseite tchibo-share.de bietet der Händler (zunächst) Kinderkleidung auch zur Miete an: Babybodies für 90 Cent oder Jacken für fünf Euro pro Monat.

Start-ups wie „Kleiderei“ oder „Dresscoded“ probieren das Prinzip „Mieten statt Besitzen“ schon lange aus.

Wenn das Teil nicht mehr passt, können Tschibo-Kunden es einfach zurückschicken. Nach einem Monat Mindestmietzeit wird abgerechnet. Und: Die Sachen können auch dreckig oder kaputt zurück - Passiert bei Kleinkindern ja relativ häufig.

Das Unternehmen gibt eine "Rund-um-sorglos-Garantie".

Wer den Kaufpreis dann erreichet, darf das Kleidungsstück behalten.

Quelle: Noizz.de