Eine Essstörung zwang ihn dazu.

Wir alle haben unsere Lieblingsgerichte, von denen wir einfach nicht genug bekommen können. Die gehen einfach immer.

Für den Briten Ryan Howarth sind das Chicken Nuggets. Doch für ihn gab es sein Lieblingsgericht nicht etwa einmal im Monat. Oder einmal die Woche – sondern jeden Tag, siebzehn Jahre lang.

Denn der 21-Jährige kämpft bereits fast sein ganzes Leben mit einer vermeidenden restriktiven Nahrungsaufnahme-Störung – und die resultierte darin, dass Ryan nahezu alles Essen meidet, das nicht Chicken Nuggets und Pommes war. Lediglich ab und zu mal ein Steak oder Nudeln konnte er sich runterzwängen – und Nahrungsergänzungsmittel.

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Die Überraschung: Bei solch einseitiger und fettiger Ernährung würde man eigentlich erwarten, dass Ryan übergewichtig wäre. Doch äußerlich sieht man ihm seine Ernährung nicht an.

„Wenn ich etwas anderes essen sollte, reagierte ich darauf, wie andere Menschen reagieren würden, wenn sie exotisches Essen wie Insekten essen sollten. Es hat sich einfach so fremd angefüht“, sagt Ryan laut „Metro“.

Erst nachdem seine Familie nicht damit aufhörte, ihn auf die gesundtheitlichen Risiken hinzuweisen, begab er sich in Therapie, durch die er nun endlich vielseitiger ernähren kann. Denn spurlos ging sein Chicken-Nugget-Lifestyle nicht an ihm vorbei: Ryan berichtet, dass er sich zunehmend schlapp und kraftlos gefühlt habe.

„Es ist großartig, dass ich jetzt Essen genießen kann, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es mag. Ich hätte nie gedacht, ich würde Ananas mögen, aber jetzt gehört sie zu meinem Lieblingsessen.“

Quelle: Noizz.de