Das ist ziemlich creepy ...

Uns ist bewusst, dass wir durch Smartphones und Co. eigentlich ständig unter Beobachtung stehen. Trotzdem ist es schockierend, wie einfach man andere Whatsapp-Nutzer überwachen kann. Der kalifornische Software-Entwickler Robert Heaton hat in seinem Blog erklärt, wie das geht.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Und zwar mit dem „Zuletzt Online“-Feature. Wenn man regelmäßig aufschreibt, wann die jeweilige Person online war, lässt sich herausfinden, wann und wie viele Stunden die Person schläft. Normalerweise sind das erste und letzte Mal, wenn ein User die App öffnet, kurz nach dem Aufwachen beziehungsweise kurz vor dem Einschlafen. Diesen Überwachungsprozess kann man laut Heaton sogar in wenigen Schritten automatisieren.

[Mehr dazu: So will der Staat dein WhatsApp mitlesen]

Wenn das noch nicht gruselig genug ist, macht es das auch nicht besser: Man braucht nur die Telefonnummer der Person, die man ausspionieren möchte. Diese muss die Nummer des Überwachers nicht einmal eingespeichert haben.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Das „Zuletzt Online“-Feature lässt sich einfach in den WhatsApp-Einstellungen ausschalten. Worauf Heaton allerdings hinweist, ist, dass man trotz allem sehen kann, wenn eine Person die WhatsApp geöffnet hat, also online ist. Das lässt sich auch nicht in den Einstellungen ändern. Alternativ kann also diese Funktion zum Ausspionieren genutzt werden.

WhatsApp ist nicht die einzige Anwendung mit dieser Sicherheitslücke. Auch mit dem Facebook Messenger lässt sich der Schlafzyklus der User tracken.

Da bleibt wohl nur noch die Rückkehr zum Schnurtelefon. Wobei ... Das ist auch nicht hundertprozentig sicher.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
  • Quelle:
  • Noizz.de