Ins Bett legst du dich wirklich nur noch zum Schlafen und an allen anderen Sex-geeigneten Orten deiner Wohnung hast du es auch schon getrieben? Eigentlich würdest du gerne mal eine Nummer in der Öffentlichkeit schieben? Wir haben da die ein oder andere hilfreiche Empfehlung für dich – von Sex am Strand, über Schwimmbad bis Umkleidekabine.

Was macht Sex zu wirklich gutem Sex? Klar, Leidenschaft, Verlangen, ein Höhepunkt, der deine Knie weich werden lässt ... und für einige das Gefühl, gerade etwas Verbotenes zu machen. Erwischt werden zu können. Ein bisschen wild zu sein. Welche Orte eignen sich dafür am besten? Und wie stellt man es an, ein aufregendes Sexerlebnis zu haben, ohne am Ende für die "Erregung öffentlichen Ärgernis" eine saftige Strafe zu kassieren?

Unsere Tipps und Tricks für ein gelungenes Schäferstündchen außerhalb der eigenen vier Wände:

1. Sex in der Therme oder im Schwimmbad

Du bist mit deinem Love Interest im Schwimmbad oder der Therme und ihr merkt, wie ihr ein bisschen Bock aufeinander bekommt? Jetzt heißt es: raus aus dem Wasser und ab zu den Duschen: Damit euer kleiner Liebesakt nicht auffällt, gehen beide nacheinander rein.

Homosexuelle Paare haben es leichter – sie können einfach gemeinsam unter der Dusche verschwinden. Für Heteros ist das schwieriger – und ihr müsst euch entscheiden, ob ihr euch dem Risiko, in der "falschen" Dusche erwischt zu werden, wirklich aussetzen wollt. Lasst euren*e Partner*in vorgehen und auschecken, ob die Dusche auch WIRKLICH leer ist.

Wir würden tendenziell zur Männer-Dusche raten. Warum? Hier ist meist weniger Betrieb – und wenn der Mann erwischt wird, wie er alleine in die Frauendusche geht oder rauskommt, könnte das schnell ganz falsch verstanden werden. Wer als Frau* in der Männer-Dusche erwischt wird, kann das im Zweifel besser aufs "In der Tür getäuscht" schieben.

Symbolbild: Sex

2. Sex am Strand

Das Wetter in Deutschland wird immer schlechter, und irgendwo im Warmen mit einem Piña Colada in der Sonne liegen, klingt fantastisch. Warum so viele Menschen aber auch davon träumen, am Strand Sex zu haben, ist mir ein Rätsel – den IRL ist das meist gar nicht so "romantisch" wie ausgemalt: Wer nicht an Strandlaken oder Decke denkt, hat ziemlich schnell überall Sand. Den zwischen die Beine zu bekommen ist brutal nervig und macht den Sex direkt ungemütlich bis schmerzhaft.

Auch uncool: Wenn die schnell abgestreifte Unterwäsche nicht mehr auffindbar ist, weil sie mittlerweile irgendeiner Sanddüne zum Opfer gefallen ist. Also: geeignete Unterlage mitnehmen, am besten direkt auf Unterwäsche verzichten und möglichst wenig Positionswechsel und Rumgerolle.

3. Sex in der Umkleidekabine

Ihr steht dicht aneinandergedrängt in einer viel zu kleinen Umkleidekabine, nur eine dünne Trennwand oder ein Vorhang trennen euch vor potenziellen Zuhörer*innen und durch den großen Spiegel könnt ihr euch selbst beim Rummachen zuschauen: Ja, Sex in Umkleidekabinen ist ziemlich aufregend.

Einige Dinge solltet ihr bei der Auswahl der Kabine aber beachten:

  1. Sucht euch Umkleiden aus, die nicht allzu stark ausgelastet sind: Denn wenn die Schlange wartender Kund*innen immer länger wird, habt ihr ziemlich schnell Servicepersonal an der Backe. Schaut euch in großen Kaufhäusern um, in denen die Umkleiden mancher Abteilungen so gut wie immer leer sind und verzichtet auf Sex in Stoßzeiten (lol)
  2. Achtet auf Kabinen, bei denen die Tür oder der Vorhang bodenlang ist – alles andere führt dazu, dass ihr zu schnell entdeckt werdet
  3. Achtet auch auf das Licht: Ist das zu kalt und grell, ist das ziemlich schnell ein Stimmungskiller
  4. Eine kleine Bank oder ein Hocker in der Umkleide sind hilfreich, wenn ihr es nicht ausschließlich im Stehen treiben wollt: Ist die Bank nicht zu hoch, lässt sich hier gut ein Bein abstellen oder mit den Händen abstützen. Wer es dem*r Partner*in oral besorgen will, platziert sie oder ihn auf den Hocker und kniet sich davor.
Zwei Typen, die sich gerade sexuell näher kommen oder vielleicht auch einfach nur freundschaftlich toben – wer weiß das schon?

4. Sex im Kino oder Theater

Ein dunkler Saal, eine heiße Szene auf der Leinwand – und du merkst, wie du immer geiler wirst? Am besten, du hast schon vor dem Film vorgesorgt und dich mit der Person, von der du es gerne besorgt haben möchtest, in die hinterste Reihe des Saals verzogen. Hier seid ihr am ungestörtesten.

Im Theater eigenen sich am besten Logen-Plätze: Dort herrscht mehr Privacy als im Parkett. Kleidungstechnisch am Praktischsten: Röcke oder Kleider, die sich einfach hochschieben lassen, Hosen mit Reißverschluss und ohne mühsam zu öffnenden Gürtel.

5. Sex in der Bar oder im Restaurant

Ja, gerade wenn der ein oder andere Drink im Spiel ist, wird man schon mal schnell heiß aufeinander – dein Kopfkino dreht komplett ab, du würdest dich gerne einfach direkt mit weit gespreizten Beinen auf den Tisch legen – oder auf die Bar setzen, damit alle zuschauen können, wie du kommst?

Symbolbild: Küssen

Bevor ihr gemeinsam in die versiffte Toilette verschwindet (denn glaub mir, die wird der Fantasie nie gerecht), heißt es jetzt, die sexuelle Spannung zwischen euch aufs äußerste auszureizen – und mit einem kleinen Vorspiel zu starten: Wenn ihr in der hintersten Ecke nebeneinandersitzt oder durch eine lange Tischdecke vor neugierigen Blicken geschützt seid, kannst du deine Hand langsam an seinem*ihrem Oberschenkel hochgleitend lassen und sie*ihn damit richtig geil machen.

Besonders easy geht das, wenn die Frau* einen Rock oder ein Kleid anhat – und ein Höschen, das schnell zur Seite geschoben ist. Ein bisschen an den äußeren Schamlippen entlangfahren, die Klitoris reizen und hin und wieder tiefer eintauchen – das kann schnell ganz schön heiß werden. Kurz bevor ihr wirklich nur noch kopflos übereinander herfallen wollt, solltet ihr die Bar verlassen – und es lieber in der nächsten ruhigen Seitenstraße oder einem Hauseingang treiben.

6. Sex im Wald oder Park

Sex im Wald? Klingt aufregender als es ist: Bis man den richtigen Ort gefunden hat, also eine Stelle ohne nasses Laub oder matschige Erde, ohne in den Rücken piksende Steine, Wurzeln oder kratzendes Gebüsch, ist die Lust meist gekillt.

Besser: Sex auf offenen Wiesen oder Feldern. Am besten da, wo das Gras, Korn oder der Mais besonders hoch ist und euch nicht direkt das nächste vorbeifahrende Auto oder ein*e Förster*in stört. Achtet hier, wie am Strand, auf eine geeignete Unterlage und vergesst nicht, euch danach gegenseitig auf Zecken abzusuchen.

Denkt an allen Schauplätzen daran, ein Kondom oder Lecktuch zu benutzen, achtet darauf, dass euch keine Kinder (und am besten auch sonst niemand wirklich) sehen kann und achtet im urbanen Raum auf allgemeine Hygiene-Regeln.

  • Quelle:
  • Noizz.de