Es glich einer Zombie-Apokalypse.

Sonnenblumenfelder sehen schon ziemlich schön aus. Besonders im Instagram-Feed, wenn man davor (oder besser noch mittendrin) herumposiert. Das versprüht sonnige Wohlfühlstimmung und ganz nebenbei kann man seinen Followern vermitteln: „Hey, seht her: Ich hocke nicht nur zu Hause rum, sondern verbringe voll Zeit an der frischen Luft. In der Natur und so.“ Goals!

Die "Bogle Seeds"-Sonnenblumen-Farm in Kanada dachte sich, jetzt wo die Sonnenblumen in voller Blüte stehen, könnten sie dieses schöne Instagram-Motiv ja mal öffentlich anpreisen und so ein paar Dollar extra dazuzuverdienen. Sie boten an, ihre Felder zu besuchen.

Leider hatten sie das Ausmaß völlig unterschätzt. Tausende Selfie-wütige pilgerten zum Insta-Mekka, sorgten für einen riesigen Stau und trampelten auf der Suche nach dem perfekten Shooting-Spot Sonnenblumen um. Teilweise stürmten die Menschen auf das Feld, ohne die Parkgebühr oder Eintritt zu zahlen.

Ganze Familien überquerten mit Kindern zu Fuß die vierspurige Autobahn. Müll blieb liegen, es wurde in die Büsche der Nachbarn uriniert. Der Farmbesitzter meinte, er hätte sich gefühlt wie in einer Zombie-Apokalypse. Um das Chaos zu stoppen, alarmierte er schließlich die Polizei. In Zukunft bleiben die Sonnenblumenfelder für die Öffentlichkeit wieder geschlossen. Der tatsächlich verursachte Schaden wird erst im Herbst bei der Ernte sichtbar sein.

Unter #bogleseeds kann man die entstandenen Selfies und Fotos sehen, die diesen ganzen Trubel ausgelöst haben. Hier eine kleine Auswahl:

Quelle: Noizz.de