Russland eröffnet zur WM den ersten legalen Sexpuppen-Puff!

Jana Kolbe

Mitarbeiterin der Woche
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Prostitution ist in Russland eigentlich verboten Foto: 405459 / Pixabay.de

Damit die Fans aus aller Welt nach dem Spiel Druck ablassen können.

Sexarbeit ist in Russland eigentlich nicht erlaubt. Aber wie das zu so Großevents wie der Fußball-Weltmeisterschaft eben so ist, werden hier und da auch mal ein paar Regeln gelockert. Denn zur WM eröffnet in Russland der erste legale Puff... Allerdings dürfen sich die Männer nach dem Spiel nicht mit echten Frauen vergnügen, sondern nur mit lebensechten Silikon-Puppen!

70 Euro müssen die Fußballfans für eine Stunde mit einer der Gummipuppen hinblättern. Na ja, immerhin dürfen sie ihr vorher ein Trikot ihrer Wahl anziehen. Der Chef des Sex-Hotels, Dmitri Alexandrow, rechnet während der WM mit großem Ansturm, schreibt die „TZ“. Er weiß, dass die Fußball-Fans es nach einem aufregenden Spiel genießen, ihren Druck abzulassen. Normalerweise würde es sie dann in ein Bordell treiben, das ist in Russland aber gar nicht so einfach.

Bordelle geraten ins Abseits

Zwar gibt es durchaus solche Etablissements, rechtlich gesehen sind sie allerdings illegal. Wie die „TZ“ berichtet, hätten viele der illegalen Bordelle vor der WM zugemacht. Zu groß sei die Angst, aufzufliegen. „Die meisten Bordelle schließen wegen der Warnungen der Polizei“, sagt Irina Maslowa, Chefin der Organisation Silberne Rose, die sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzt. Russland wolle während der Weltmeisterschaft ein „sauberes Bild“ abgeben und verfolge „unerwünschte Elemente“ entschlossener.

Dabei hatte in den 90ern doch niemand Geringeres als Präsident Wladimir Putin die russischen Prostituierten als „die besten in der Welt“ bezeichnet. Die Zeiten des offenen Umgangs mit Sexarbeit sind inzwischen allerdings vorbei: Die russischen Behörden gehen aktiv gegen Prostitution vor. 

Weil die Frauen die verschärften Kontrollen während der WM umgehen wollen, flüchten sie aus den großen Städten. Schon während der Olympischen Spiele hatten die Frauen schlechte Erfahrungen mit den Behörden gemacht – viele wurden 2014 inhaftiert. Deshalb müssen die Fußball-Fans während der WM eben auf Silikonpuppen zurückgreifen oder eben einfach mal ein paar Tage auf Sex verzichten.

Quelle: Noizz.de

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