Legt lieber euren Wischmopp beiseite.

Seien wir doch mal ehrlich: Keiner hat Lust auf den Frühjahrsputz, dran vorbei kommen wir allerdings auch nicht. Doch der Kampf gegen Staub und Schmutz könnte nicht ohne Folgen bleiben, wie eine neue Studie beweist, die das American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht hat: Tägliches Putzen ist für unsere Lungen nämlich genauso schädlich wie Rauchen!

Wissenschaftler der Universität Bergen haben in einer Langzeitstudie 6000 Probanden zwei Jahre lang begleitet und immer wieder die Werte ihrer Lungenfunktion gemessen. Gleichzeitig wurden sie gefragt, wie oft sie mit chemischen Reinigungsmitteln in Berührung kommen.

Dabei stellten die Forscher fest: Menschen, die häufig mit chemischen Reinigern arbeiten, haben ähnlich schlechte Lungenwerte wie Raucher und deutlich öfter Asthma. Frauen sind öfter betroffen als Männer, was die Studie allerdings nicht begründet.

Menschen, die beruflich also häufig mit Putzmitteln zu tun haben, könnten laut den Forschern gefährdet sein. So seien Arbeitgeber gefragt, Lösungen zu suchen, ihre Mitarbeiter zu schützen.

Unser Tipp: Wenn ihr euch an euren Frühjahrsputz macht, greift doch mal zu Hausmitteln wie Zitronensäure oder Essig, um eure Wohnung zu säubern!

Quelle: Noizz.de