Schon für diesen Sommer ist Schluss mit der Hotel-Alternative.

Mallorca ist mehr als nur Ballermann, Mega-Park und Mickie Krause. Reise-Junkies ist das schon länger klar: Im schönen Hinterland der Insel kann man vor allem Wandern oder Radfahren, die Hauptstadt Palma ist ziemlich aufregend.

Die 400.000-Einwohner-Stadt ist sogar so aufregend, dass massenweise Wohnungen an Touristen vermietet werden, häufig über das Portal Airbnb. Genau deswegen sind die Mieten allein im letzten Jahr um 7,5 % gestiegen.

3.000 Ferienwohnungen dürfen ab April nicht mehr vermietet werden

Dieser Umstand führt dazu, dass sich viele Einwohner ihre Wohnungen nicht mehr leisten können und der Wohnraum knapp wird. In Städten wie Berlin oder Barcelona ist das Alltag.

Für die über 3.000 Ferienwohnungen in Palma (laut Stadtregierung alle ohne Lizenz) ist jetzt Schluss. Bis zu 40.000 Euro Strafe kostet es ab April, wenn Besitzer ihre Wohnungen weiter für Touristen anbieten.

Auf Mallorca gibt's bei Airbnb insgesamt 78.000 Plätze für Ferienwohnungen, unter anderem in einem Iglu oder einem Baumhaus. Auch die Regionalregierung von Katalonien arbeitet an einer Airbnb-Regelung und wird die Entwicklung in Palma mit Sicherheit beobachten.

Quelle: Noizz.de