Aber die guten alten DVDs sind trotzdem keine Lösung.

"Was soll denn an Streaming umweltschädlich sein?", fährt dir jetzt vielleicht durch den Kopf. Aber alles im Internet kostet eine Menge Strom, von der kleinsten Google-Suche bis zum Blockbuster auf Netflix. Laut "SWR" verbraucht die Netzinfrastruktur pro Jahr etwa 55 Terawattstunden, was ungefähr dem Strom von zehn Kraftwerken entspricht.

Video-Streamingdienste (34 Prozent Video-on-Demand, 27 Prozent Pornos, 21 Prozent Videoplattformen wie YouTube, 18 Prozent sonstiges) machen einen Großteil dieser Netzinfrastruktur aus, da etwa 80 Prozent der globalen Daten im Internet aus Videos bestehen. Viel Energie geht aber auch für Klimaanlagen drauf: Diese werden nämlich eingesetzt, um die Rechenzentren so kühl zu halten, dass sie nicht überhitzen.

Um das Ganze in ein anschauliches Verhältnis zu setzen: Etwa 20 Google-Suchanfragen verbrauchen Strom in Form von einer Energiesparlampe, die eine Stunde lang brennt.

Sollten wir zurück zur guten alten DVD?

Nein. Denn DVDs und Streamingdienste nehmen sich im Ende nicht viel, wenn man die Herstellung, die Plastikverpackung, den Transport in die Länder zum Verkauf und den Weg zum Laden berücksichtigt.

Ein Lösungsansatz wäre eine Verbesserung der Klimaanlagen-Situation: Wasser- statt Luftkühlung. Das wird gerade in Testanlagen getestet.

kaz

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  • Quelle:
  • Noizz.de