Mukbangs sind ein Social-Media-Trend, bei dem User*innen jede Menge Essen in sich hinein stopfen, vor laufender Kamera. Mukbang-Videos wurden wegen steigender Nahrungsmittelknappheit in China verboten. Nun sind es keine Menschen mehr, die riesige Portionen verdrücken – sondern Hunde.

Hunde und Katzen sind im Netz mindestens so beliebt wie Kim Kardashians Po. Der Anblick von schlafenden Welpen und schnurrendenKätzchen ist eine Wohltat für die Seele. Besonders dann, wenn sie witzige Dinge machen – grimmig in die Kamera blicken oder in ein Zeitlupe versuchen, Leckerchen zu fangen.

Doch nicht über jedes Tiervideo ist zu lachen. Ein neuer Trend auf Social Media ist alles anders als witzig – Mukbang mit Hunden ist Tierquälerei!

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Social-Media-Trend Hunde mästen

Beie Mukbangs filmen sich Content Creator dabei, wie sie Unmengen an Nudeln, Burgern und Pommes verdrücken. Eine Art Essenswettbewerb, nur ohne Konkurrenz. Für was? Für Social Media! Die Videos wurden auf Plattformen wie Twitch live gestreamt. Im Zusammenhang mit dem Trend wurde immer wieder die Essstörung Bulimie gebracht. Wenig später verbot die chinesische Regierung, Mukbang-Inhalte zu teilen und zu erstellen, wie "BBC" berichtete. Der Grund: Nicht nur Bulimie, sondern auch Lebensmittelverschwendung und Nahrungsknappheit in China.

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Während Präsident Xi Jinping das Verbot eingeführt hat, haben sich die Essens-Blogger schon etwas anderes überlegt. Statt Menschen sitzen nun Hunde vor riesigen Portionen. Im Netz ist unter anderem zu sehen, wie ein Welpe ein ganzes Hähnchen und ein anderer Hund seinen ganzen Monatsvorrat verdrückt – mit Milch. Reicht noch nicht? Im nächsten Clip stopft ein Herrchen seinem Husky das Essen in die Schnauze. Andere bekommen Chilli Chicken und rohes Fleisch serviert. Das Problem: Viele Hunde folgen ihrem Instinkt und hören, im Gegensatz zu vielen Menschen, nicht auf zu essen, wenn sie satt sind.

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lcw

  • Quelle:
  • Noizz.de