Manchmal muss man einfach das Beste aus einer Situation herausholen ...

Das dachte sich auch Dr. Marijuana Pepsi, als sie alt genug war und angefangen hat, zu verstehen, dass ihr Name nicht gerade der Typischste ist. Manche Lehrer weigerten sich, sie bei ihrem richtigen Namen zu nennen, andere wählten einen Spitznamen und wieder andere sagten, sie solle ihn einfach ändern.

Während ihre Schwestern mit den Namen Kimberly und Robin glimpflich davon gekommen sind, wollte ihre Mutter für Marijuana Pepsi mehr im Leben. Gegenüber dem "Milwaukee Journal Sentinel" sagt sie: "Meine Mutter war sich sicher, dass dieser Name mich in der Welt herum trägt."

Gesagt, getan. Als Marijuana Pepsi anfing zu studieren, hatte sie nur ein Ziel: Irgendwann den Namen Dr. Marijuana Pepsi zu tragen. Nach acht Jahren hat die 46-Jährige im Mai 2019 ihren Doktortitel bekommen. Damit hat sie sich selbst und anderen bewiesen, dass ein untypischer Name kein Hindernis für Erfolg ist. Außerdem hat sie ein Mentoring-Business gegründet, für Leute, die ihr Leben ändern wollen – und sie ist ausgebildete Immobilienmaklerin.

Ihr Name hat bei der Wahl ihres Doktorarbeit-Themas ebenfalls eine Rolle gespielt: "Schwarze Namen in weißen Klassenzimmern: Lehrer-Verhalten und Schüler-Wahrnehmungen", lautet der Titel. Mit genug eigenen Erfahrungen hat sie schwarze Studenten ihrer alten Universität in Wisconsin befragt, ob Lehrer beispielsweise gerade bei ihren Namen Nachfragen stellen – so wie es bei ihr immer der Fall gewesen ist.

Dennoch hat sie sich bewusst gegen eine Namensänderung entschieden: Für sie steht der Name für Erfolg.

Sie hat außerdem noch nie Gras geraucht und Pepsi ist nicht ihr Lieblingsgetränk.

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Quelle: Noizz.de