Dieser Mann hat seinen eigenen Artikel ins Ikea-Sortiment geschmuggelt

Michel Milewski

Sport, Gesellschaft, Lifestyle, News
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Wir fassen es nicht, dass das wirklich funktioniert hat…

Mindestens einen Ikea-Artikel hat jeder von uns in seinen vier Wänden. Ob das jetzt ein Bett, Kleiderhaken, Teller, Duschkopf oder sonst was ist spielt dabei keine Rolle. Und seit kurzem haben zumindest manche auch einen mit Plüsch überzogenen Gummi-Hüpfball bei dem Möbelhaus-Giganten erworben.

Wer jetzt denkt, dass eine neue Kollektion vorgestellt wurde und auch zwingend diesen Kuschel-Gymnastikball haben möchte, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Der Flauschball ist nämlich gar nicht im Sortiment enthalten! Er ist nicht mal von Ikea produziert worden…

Lennart Rieper hat den Gymnastikball in einer Hamburger Filiale eingeschleust. Dafür hat er mit seinem Team von der Ideenagentur „Thinks“ sogar Verpackung und das rechteckige lange Etikett der Artikel nachdesignt.

Rieper: „Die Idee kam uns, weil wir aus unserem kleinen Marketingbudget das Meiste herausholen wollten. Und woran denkt jeder Deutsche, wenn man an das Thema Inneneinrichtung denkt? Natürlich an Ikea! Wir wussten nicht, ob es klappen würde oder wir direkt affliegen würden aber haben es einfach ausprobiert. Wahnsinn, dass es tatsächlich geklappt hat! Wir haben sehr gutes Feedback bekommen, auch von anderen Startups. Auf eine Email von Ikea warten wir bis heute.“

Vielleicht gibt es demnächst ja wirklich Plüschbälle von Ikea… Foto: Frank May / dpa picture alliance

Nicht der erste Coup von Rieper. Mit seiner Erfindung „Towell“ war er zu Gast in der Fernseh-Show „Die Höhle der Löwen“. Mit seinen Geschäftspartnern konnte er damals einen Millionendeal an Land ziehen.

Mit seinem Gymnastikball hat er nun eine neue Erfindung. Wer einen kaufen möchte, kann hier seine Kickstarter-Kampagne unterstützen.

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