Bye, bye Ballermann.

„Ich fahre nach Mallorca“ – ein Satz, der direkt konkrete Assoziationen im Kopf weckt. Saufen, Sonnenbrand und Schlager-Mukke. Außerdem: Bier, Bier und noch mal Bier. Was für viele der lang ersehnte Urlaub ist, stellt sich für die Stadt selbst aber als Herausforderung dar. So versucht Mallorca nach Angaben der Bild, seit über 20 Jahren etwas gegen die Alkoholexzesse der Partymeute zu unternehmen. Jetzt hat die Stadtverwaltung sich durchsetzen können. Ab April gelten neue Benimmregeln. Wer dagegen verstößt, muss ordentlich Kohle zahlen.

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Dabei gilt: Mallorca wird in „Zeit“-Zonen eingeteilt, eine Abkürzung für „Zona d’Especial Interès Turistic“. Gemeint sind Gebiete, die stark von Touristen besucht sind. So soll in den meisten Stadtteilen die öffentliche Einnahme von alkoholischen Getränken verboten werden. So auch am Ballermann. Nach Bild-Informationen ist im Holländischen Viertel zwischen fünf und acht Uhr morgens Trinken und Essen untersagt. Der Grund: Ruhestörung. Nicht nur die Urlauber sind dadurch eingeschränkt, denn auch die Ladenverkäufer müssen mit Verlusten rechnen. Denn bis zum 1. Oktober dürfen wohl erstmal keine Alkoholprodukte beworben oder präsentiert werden.

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Die Stadtverwaltung greift streng durch. Eine Ausrede haben die Touristen nicht – selbst wenn sie direkt neben dem Bierkönig stehen. Es sollen nämlich Abgrenzungen am Bürgersteig gebaut werden, die zwischen Kneipe und öffentlichem Gehweg unterscheiden. Wer trotzdem säuft und gegen die Regeln verstößt, muss bis zu 3000 Euro Strafe zahlen. 

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Quelle: Noizz.de