Luxemburg will Cannabis legalisieren

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Cannabis Foto: Esteban Lopez / unsplash.com

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Luxemburgs Regierungsparteien haben zur Neuauflage ihrer Koalition einen höheren Mindestlohn, zwei Tage mehr Urlaub und die vollständige Legalisierung von Cannabis angekündigt.

Bisher sind Uruguay und Kanada die einzigen Länder, in denen Marihuana frei erworben werden kann. In Uruguay dürfen es aber nur Einheimische kaufen und konsumieren.

Die Maßnahmen gehören zu einem Koalitionsvertrag, auf den sich Liberale, Sozialdemokraten und Grüne geeinigt haben, wie der bisherige und künftige Premierminister Xavier Bettel am Donnerstag sagte. Nach der formellen Zustimmung der Gremien der drei Parteien soll die künftige Regierung des Großherzogtums am kommenden Mittwoch (5. Dezember) vereidigt werden.

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Die Verhandlungen zur Neuauflage der Dreier-Koalition waren am Mittwoch zu Ende gegangen - gut sechs Wochen nach der Parlamentswahl in Luxemburg. Der Liberale Bettel war von Großherzog Henri mit der Regierungsbildung beauftragt worden, weil die schon seit 2013 regierende Dreierkoalition eine knappe Mehrheit von 31 der insgesamt 60 Parlamentssitze erringen konnte.

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Das Regierungsbündnis will unter anderem auch den „Tanktourismus“ nach Luxemburg eindämmen. Das Großherzogtum hat im Vergleich zu den Nachbarn Deutschland, Frankreich und Belgien wegen vergleichsweise niedriger Mehrwertsteuersätze den niedrigsten Spritpreis.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de

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