Ist das Kunst oder kann das weg?

„1001 Bums“ – übersetzt heißt das: 1001 Ärsche. Hinter denen sind die zwei Kanadierinnen Emilie Mercier und Frédérique Marseille her. Aber nicht etwa, weil sie eine Vorliebe fürs weibliche Hinterteil haben – sondern eine wichtige Message.

Die beiden Fotografinnen Emilie und Frédérique Foto: ulule.com / Screenshot

Die geht an alle Frauen dieser Welt und lautet: „Liebe deinen Po!“ Und so sieht das dann aus:

Auf der ganzen Welt suchen die zwei Fotografinnen nach Models. Dabei fotografieren sie ganz normale Frauen – dicke, dünne, durchschnittliche. Doch warum? „Vielleicht werden wir entdecken, wie verrückt es ist, dass wir unsere eigenen Körper hassen. Und einfach erkennen, wie einzigartig jede einzelne von uns ist“, heißt es auf der Website des Projekts. Es geht also einfach um Selbstliebe.

Durch das Ablichten von 1001 verschiedenen weiblichen Hintern möchten sie Werbung für die Liebe zum eigenen Körper machen. Eine tolle Idee. Aber schade, dass es immer wieder solche Aktionen braucht, um Frauen zu zeigen: Ihr seid gut so, wie ihr seid. Schade, dass in Werbung, Film und Fernsehen, und auf den meisten Laufstegen dieser Welt noch immer falsche Schönheitsideale propagiert werden.

Seit 2014 gibt es das Projekt. Emilie und Frédérique finanzieren sich durch Crowdfunding. Immer wieder wird ihr Projekt allerdings auch missverstanden – zum Beispiel von Facebook. Gerade zensierte das Unternehmen mal wieder Postings der beiden. Nacktheit wird eben immer noch oft verwechselt mit Pornographie. Doch die beiden wehren sich gegen diese Wahrnehmung:

Quelle: Noizz.de