Apple untersucht ersten Fall aus Florida.

Die Vorstellung, dass das Handy in der Hosentasche Feuer fängt, war schon 2016 beim Skandal um das Samsung Galaxy Note 7 ziemlich schockierend. Aber, dass der Kopfhörer beim Musikhören im eigenen Ohr explodiert? Horror!

Genau das soll jetzt aber einem Mann in Florida passiert sein. Er soll beim Trainieren in einem Fitnessstudio Musik mit den kabellosen AirPods von Apple gehört haben, als er plötzlich bemerkte, dass Rauch aus seinem rechten Ohrenstöpsel aufstieg. Das teilte er dem Fernsehsender WFLA-TV mit.

Glücklicherweise habe er schnell genug reagiert, die Ohrenstöpsel auf dem Fitnessgerät abgelegt und Hilfe geholt. Als er wenige Minuten später zurückkehrte, sah er, dass das Plastikgehäuse des AirPods aufgeplatzt war! An der Hülle waren zudem Brandspuren zu erkennen. Der Mann selbst blieb unverletzt.

Die AirPods kamen erst vor etwa einem Jahr auf den Markt. In den beiden kabellosen Kopfhörern befindet sich je ein aufladbarer Akku. Möglicherweise wurde die Explosion durch Überhitzung ausgelöst. Allerdings ist der Florida-Fall der erste, bei dem es Beschwerden zu den AirPods gab.

Apple hat sich bereits geäußert und sich mit dem Besitzer der AirPods in Verbindung gesetzt. Der Konzern will den Vorfall untersuchen. Es wäre nicht der erste Fall, bei dem Apple aufgrund überhitzter Geräte in die Öffentlichkeit gerät. Wegen eines qualmenden IPhone-Akkus musste Anfang Januar ein Apple Store in Zürich evakuiert werden.

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Quelle: Noizz.de