Lame, lame, lame.

Dein Internetprovider verkauft dir eine „Highspeed Connection“ – und dann ist sie enttäuschend langsam.

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Die Bundesnetzagentur hat für ihre Studie ein Jahr lang Daten gesammelt. Dabei haben sie 160.000 Festnetz – und Mobilanschlüsse getestet.

Eigentlich wurde ein super Ergebnis erwartet. Schaut man sich auf dem Markt um, kann man glauben, es gäbe nur noch verrückt-schnelles Internet. Doch voll daneben. Das Ergebnis ist enttäuschend ausgefallen:

Nur circa 13 Prozent der Festnetzanschlüsse erreichten die vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit. Bei den Mobilfunkanschlüssen war es noch verheerender. Da waren es lediglich etwa fünf Prozent, welche die zugesicherten Standards einhielten.

Beim Festnetz sind vor allem die kleineren Leitungen zwischen 8 und 18 Mbit pro Sekunde mit schlechten Leistungen aufgefallen. Dort gibt es in der vor allem abendlich-intensiven Nutzungszeit Probleme. Das liegt daran, dass sich mehrere Kunden die bestehenden Kapazitäten der Kabelanschlüsse teilen müssen.

Heißt also, je mehr WLAN-Zugänge es in deinem Gebäude gibt, desto größer die Chance, dass du wirklich lahmes Internet hast. Oft sind ja viel mehr Leute mit dem Netz verbunden, als es Wohnungen gibt.

Ein weiterer Störfaktor ist das Alter des Hauses. Wenn du in einer Altbauwohnung lebst, dann ist es für dein WLAN umso schwieriger, besonders schnell zu sein. Die Anschlüsse sind meist veraltet und die Wände zu massiv.

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Speedtest machen

Checkt einfach kurz, welche Ergebnisse diese (oft kostenlosen) Tests ausspucken. Denn reagieren beispielsweise die Server einer bestimmten Website zu langsam, sucht ihr vergeblich nach Fehlern in euren vier Wänden. Bevor ihr euch also an die Arbeit macht, solltet ihr eure Internetverbindung mit einem Speedtest überprüfen.

Andere WLAN-User im Haus rausmobben

Das ist natürlich nur ein Spaß. Hier liegt aber eines der Hauptgründe für euer langsames Surfen.

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Den Router neu starten

Häufig ist der momentane Vorgang überlastet. Es hilft also, den Router hinten auszuschalten, einige Sekunden zu warten und ihn dann wieder einschalten. Ihr werdet sehen: Es wird sich was verändern.

Mögliche Störquellen auf deinem Computer ausschalten

Am Computer installierte Programme können Probleme mit deiner Internetverbindung hervorrufen.

Verwendest du beispielsweise einen VPN- oder Proxy-Dienst, wird dadurch dein Internet in vielen Fällen stark verlangsamt. Testweise solltest du derartige Programme also wieder ausschalten oder entfernen.

Dieser verstärkt die Verbindung deines Routers in abgelegene Zimmer oder Wohnbereiche. So musst du nicht mit deinem Laptop neben dem Router auf dem Boden sitzen. Repeater sind auch nicht so teuer, wie man es vermuten würde. Sie liegen preislich zwischen 10 und 30 Euro.

Wenn gar nichts mehr geht, ruf deinen Internet-Provider an:

1&1: 07 21 96 00

Deutsche Telekom: 08 00 33 01 00 0

Kabel Deutschland: 08 00 52 66 62 5

O2: 08 00 52 51 37 8

Vodafone: 08 00 17 21 21 2

Ab Juni wird es in den Verträgen und auf Infoblättern zusätzlich Angaben zur minimalen und der normalerweise zur Verfügung stehenden Bandbreite geben. Es fühlt sich dann also weniger als Verarsche an.

  • Quelle:
  • Noizz.de