Sie brauchen 10.000 Euro.

Ein deutsches Ehepaar will ab Ende Juli mit einem Tandemrad von Deutschland nach Afrika fahren. Auf ihrem Instagram-Account haben Catalin Onc und Elena Engelhardt ihre Reisepläne angekündigt und gleichzeitig ihre 35.000 Follower um Geld gebeten, weil sie sich die Reise nicht leisten können.

Auf ihrer GoFundMe-Seite bitten sie um 10.000 Euro und schreiben: "Die Spenden werden in das Fahrrad, Ausrüstung, Essen, Schlafmöglichkeiten, Internet und SIM-Karten investiert, damit wir euch auf dem Laufenden halten können, außerdem in Versicherungen und Notfälle."

Als Gegenzug für die Finanzierung verspricht das Paar, dass sie über ihre Reise berichten werden: "Wir könnten lange über Mental Health oder den Klimawandel reden, stattdessen wollen wir es euch zeigen. Wir wollen euch mitnehmen. Wir werden euch die Schönheit des Planeten und seiner Bewohner, aber auch die Hässlichkeit zeigen."

Vor der Ankündigung der Reisepläne ist das Thema Geld und Einkommen schon öfter auf ihrem Profil aufgekommen. Catalin steht offen dazu, dass er nicht arbeitet möchte. Das Paar lebt momentan vom Einkommen seiner Mutter, die zwei Jobs hat, um die bisherigen Reisen des Paares zu finanzieren. "Meiner Mutter geht es besser denn je, und sie ist sehr glücklich. Nur wegen ihr konnten Elena und ich in Nepal heiraten", schreibt Catalin in eine Caption und fügt hinzu, dass er bereits zu viel gesehen und erlebt habe, um jemals wieder in einem normalen Beruf zu arbeiten.

Ihre Follower reagieren, wie zu erwarten, nicht so erfreut auf die Aktion, nachdem rauskam, dass ihr Leben aktuell von seiner Mutter finanziert wird und er sich weigert, normal zu arbeiten:

"Ich verstehe nicht so ganz, was das meinen mentalen Problemen bringen soll? Klingt eher nach einer spaßigen Reise für euch zwei. Eure Bilder und Texte werden niemanden mit Problemen helfen", schreibt ein User, ähnlich wie viele andere, die ihre Pläne in Frage stellen.

Catalin und seine Mutter beim facetimen. Foto: @another_beautiful_day_official / Instagram

Ein anderer User fragt, ob die mentale Gesundheit seiner Mutter nicht eher darunter leidet, wenn sie zwei Jobs haben muss, um für den Lifestyle der beiden aufzukommen. In einer Story spricht er darüber, dass seine Mutter mit Schizophrenie diagnostiziert ist, es ihr aber ohne Medikamente gut geht.

Nach über acht Tagen (17. Juni) haben die beiden erst 210 Euro von acht Personen gespendet bekommen.

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Quelle: Noizz.de