Ein Werbefoto ging komplett nach hinten los.

Wir alle wollen einen perfekten Morgen. Sie wurde dafür bezahlt. Die Influencerin Scarlett London (@scarlettlondon) bekam ein Angebot des Mundwasserherstellers Listerine: Sie sollte auf Instagram gegen Geld ein Foto von ihrem perfekten Morgen posten.

Kein Problem, dachte sich Scarlett. Sie postete ein Foto, das zugegebenermaßen mehr als gestellt aussah, und schrieb: „Die besten Tage beginnen mit einem Lächeln und positiven Gedanken. Und Pancakes. Und Erdbeeren. Und endlos Tee.“

Problem: Ihre Fans bemerkten sofort, dass die Pancakes in echt Tortillas waren. Und auch, dass die Tasse Tee in ihrer Hand leer war.

Die Kommentare explodierten

Ein User schreibt: „Das ist so lächerlich. Alles an dem Bild ist lächerlich und gestellt. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Fajitas? Die Werbung?“

Ein anderer: „Willst Du uns wirklich weismachen, dass ist der normale Morgen eines Menschen? Und übrigens: Das sind keine Pfannkuchen, das sind Tortillas. Imao.“

Ein Shitstorm zog auf und nahm kein Ende. Zig Instagram-User bezeichneten sie als Fake, forderten die 24-Jährige dazu auf, Suizid zu begehen. Sie sei eine Gefahr für alle jugendlichen Mädchen, die denken, ihr Morgen müsse genau so aussehen.

Scarlett: „Jedes Mal, wenn ich meine Seite aktualisiere, strömen Hunderte neuer, unangenehmer Nachrichten auf meinen Instagram- , Twitter- und YouTube-Account, von denen einige bösartige Morddrohungen enthalten. Es gibt bereits Hunderttausende Tweets im Internet, in denen ich schlecht gemacht werde.“

Inszenierte Fotos posten, ist natürlich lame. Aber jemanden deshalb dazu auffordern, Selbstmord zu begehen oder ihr sogar Morddrohungen schicken? Das geht wirklich gar nicht ...

Quelle: Noizz.de