Die Glaspyramide des Louvres eignet sich doch eigentlich perfekt als Gewächshaus.

Paris soll grüner werden – durch Hopfen!? Das kündigte die Stadtverwaltung am vergangenen Freitag an. Leer stehende Flächen wie Häuserwände sollen bald für den Anbau der Bierzutat genutzt werden. Lokale Brauereien werden aus dem Ertrag dann Pariser Bier brauen.

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An 21 Stellen innerhalb der französischen Metropole sollen Fassaden bepflanzt werden, hauptsächlich um die Lebensqualität zu verbessern und das Gärtnern in der Innenstadt zu steigern. Private Bauern können sich für die Bepflanzung in Paris bewerben, das Grünamt der Stadt hat mit dem Hopfen nichts am Hut. Im September 2019 soll die erste Ernte von den Außenwänden von Sportzentren, Wohnhäusern und Co. eingefahren werden. Das Stadtbier wird dann wohl Ende nächsten Jahres fertig sein.

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Die City grüner machen zu wollen, ist ja ein nobler Ansatz. Wir hoffen trotzdem, dass die Stadtverwaltung Paris jetzt nicht zu einem richtigen Bier-Hotspot ausweiten möchte. Schließlich hätte die französische Hauptstadt da wirklich schlechte Karten. Denn zehn Euro für ein Bier geben saufwillige Touris sicher nicht gerne aus – egal ob das Bier lokal ist oder nicht. Da hat Deutschland wohl weiterhin die Nase vorn.

Quelle: Noizz.de