Japaner verkaufen jetzt Werbeflächen in Achselhöhlen

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Ein japanisches Unternehmen stellt die Achsel-Werbung sich so vor Foto: Wakino Ad Company

Falls du noch 'ne Achsel frei hast ...

Wer kennt es nicht: Eine megavolle Bahn, man steht ... Und wo geht der Blick automatisch hin? Direkt auf die Achselhöhlen der anderen Fahrgäste.

So jedenfalls stellt es sich das japanische Unternehmen Wakino Ad („waki“ heißt übersetzt Achsel) vor. Aus ihrer Sicht ist die Idee perfekt, um die Bandenwerbungs-Blindheit der Menschen zu besiegen.

Marketingexperten glauben sogar an diese verrückte Idee, schätzen sie aber als sehr teuer ein. Auf der Website der Wakino Ad Company könnt ihr euch Models ansehen, die sich in der Bahn an den Haltestangen festhalten. Nur um die Achsel-Werbung zu präsentieren.

Foto: Wakino Ad Company

Daher sucht Wakino auch noch nach mehr Models mit schönen und möglichst breiten Achselhöhlen. Bei einem Schönheitswettbewerb sollen diese jetzt gefunden werden.

Japan und die Werbung

2013 versuchte ein anderes Unternehmen laut der niederländischen Zeitung Telegraph die Rückseite von Oberschenkeln bei Models zu plakatieren. 1.300 Bewerber gab es damals auf die beliebten Stellen als laufende Werbebande. Die Werbemaßnahme sollen sich Firmen bis zu 80 Euro in der Stunde kosten lassen.

Mit den Stickern können die Models sich frei bewegen Foto: Wakino Ad Company

Mit der neuen Idee kann Wakino auch schon die ersten Erfolge aufweisen. Die Schönheitsklinik Seishin Biyo Clinic hat zuletzt den Vertrag als erste Kunde unterschrieben. Ausgerechnet für eine dauerhafte und schmerzfreie Haarentfernung wirbt die Klinik in den Achseln dieser Welt. Wenn das nicht mal sinnvolle Werbung ist.

DIe Models spüren die Sticker nicht Foto: Wakino Ad Company

Im Winter wird Wakino Company dann wahrscheinlich warme Werbepflaster für die Nase an die Models verteilen. Hauptsache, die Kohle stimmt!

Quelle: Noizz.de

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