Ikea ist für viele Städte zu groß und zu gefährlich.

Die schwedische Möbelhauskette will in Deutschland weiter wachsen. 52 Filialen gibt es in Deutschland, 70 sollen es in naher Zukunft sein. Die Ziele sind schnell gesteckt, die Umsetzung ist aber ziemlich schwierig.

Der Grund:

Die Grundstückssuche birgt so manche Tücke für Ikea. Ein Grundstück muss für das Möbelhaus drei Kriterien erfüllen: Die Verkehrsanbindung muss gut sein, rechtliche Vorgaben müssen erfüllbar sein und die Grundstücksgröße muss ausreichen.

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Die Verkehrsanbindung:

Die Fahrzeit für den Kunden soll nicht länger als 40 Minuten dauern. Deshalb benötigen die Ikea-Filialen eine gute Lage. Eine nahe Autobahnauffahrt oder ein Grundstück im Zentrum sind gern genommen.

Die rechtlichen Vorgaben:

In einigen Städten muss Ikea um die Baugenehmigung ganz schön kämpfen. Die Kommunen versuchen ihre Innenstädte zu schützen. Wenn eine große Filiale im Randgebiet eröffnet, kann das für kleine Läden in der Innenstadt die Insolvenz bedeuten. In der Innenstadt ist aber selten Platz für so einen Möbel- und Haushaltsriesen. Zumal für genügend Parkmöglichkeiten gesorgt werden muss.

Grundstücksgröße:

Zwischen 60.000 bis 80.000 Quadratmeter Fläche benötigt so eine Filiale nämlich. Das entspricht in etwa zehn Fußballfeldern. Klingt nicht nur ziemlich groß, ist es auch!

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Die Konkurrenz schläft nicht:

Und als wenn das alles noch nicht schwierig genug wäre, kommen auch noch andere Möbelhäuser dazu. Roller, XXXL-Einrichtungshäuser, Möbel Höffner und noch einige mehr. Sie alle wollen expandieren. Und sie alle brauchen dafür viel Platz.

Fünf der 18 neuen Ikea-Filialen sind bereits fertig. Wann die anderen ihre Pforten öffnen können ist noch unklar.

Quelle: bild.de