Auf einen Hotdog zu Ikea? Dafür müssen wir bald nicht mehr bis zum Stadtrand fahren.

Das schwedische Möbelunternehmen will für neue Filialen zentrale Standorte wählen. "Neue Märkte werden künftig vor allem in den Innenstädten und Metropolregionen entstehen", kündigte Johannes Ferber an, Expansionschef von Ikea Deutschland. "Wichtig ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auch Kunden ohne Auto müssen uns gut erreichen können."

Für kleine Einkäufe ist der Weg zu Ikea meist zu weit

Ein in Bottrop geplantes Möbelhaus sowie die Pläne für eine Filiale in Castrop-Rauxel wurden verworfen. Die Standorte seien nicht mehr zukunftsgemäß. In Hamburg-Altona gibt es bereits eine Stadtzentrums-Filiale. "Wir werden Altona so aber nicht wiederholen. Wir wollen individuelle Standorte entwickeln, zum Beispiel ohne komplettes Warenlager", sagte der Manager. Vorstellbar seien Ikea-Läden in der Fußgängerzone, einem Warenhaus oder einem Einkaufszentrum.

Möbellager werden in den City-Stores keinen Platz finden

Die bestehenden Filialen außerhalb der Innenstädte werden laut Ferber aber weiter eine wichtige Rolle spielen. "Die Kunden möchten sich Möbel ansehen und ausprobieren und später vielleicht online bestellen. Wichtig ist für uns eine enge Verzahnung von stationärem Handel und Onlinehandel". Sechs Prozent des Gesamtumsatzes entfallen bei Ikea Deutschland inzwischen auf den Online-Bereich. Jährlich wächst er zweistellig.

Auch die von Weitem erkennbaren Schilder werden wohl wegfallen

Quelle: Noizz.de