Es klingt zu schlimm um wahr zu sein.

Leider ist es grausame Realität. Es gibt diesen perversen Trend anscheinend schon länger. Ich habe erst heute davon erfahren und bin geschockt. In China könnt ihr Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren kaufen.

Kein Scheiß, Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren! Egal ob Salamander, Fische oder Schildkröten. Die Auswahl ist groß.

Die Tiere werden in winzige Plastikbeutel gequetscht. Darin ist mit Sauerstoff angereichertes, fluoreszierendes Wasser – natürlich in allen möglichen Farben. Je nach Geschmack(losigkeit) des Kunden. Zusätzlich ist noch ein Nahrungspellet enthalten, damit die gepeinigten Tiere noch eine Weile länger lustig zappeln. Das lebende Accessoire gibt es für rund 2,50 Euro. Das ist einfach nur krank. Ich stelle mir vor, wie Kinder damit auf dem Schulhof angeben.

Natürlich haben die Anhänger, besser gesagt ihr Inhalt, keine hohe Lebenserwartung. Stattdessen aber einen hohen Ekelfaktor: Die luftdichte Verpackung ist nach kurzer Zeit mit einer toxischen Suppe gefüllt, bestehend aus den Ausscheidungen der Lebewesen. Die verrecken dann, schwimmend in ihrem eigenen Kot.

Es will nicht in meinen Kopf, wie man auf so eine kranke Idee kommt. Ich meine, irgendwann muss sich ja jemand gedacht haben: „Hey, ich hab eine richtig geile Idee. Ich verkaufe eingeschweißte Tiere als Schlüsselanhänger.“

Auf was für einem Trip muss man dafür denn sein? Vielleicht sollte man die Personen, die das Teufelswerk verkaufen, mal zur Probe eine Woche lang in eine Zwangsjacke stecken und in einen kleinen Raum einsperren. Ich bin sicher, einigen würde das die Augen öffnen.

Denn trotz zahlreicher Online-Petitionen, die ein Verbot dieser Bestialität fordern, verkaufen sich die Teile immer noch. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und es gibt genug empathielose Vollidioten, die sowas geil finden.

Ich will gar nicht wissen, wie viele kleine Plastiktüten mit verottenden Tierkadavern in chinesischen Mülleimern gelandet sind.

Quelle: Noizz.de