Und das alles für einen Flug in die USA.

Anne Juliane Wirth ist für immer an ihren Arbeitgeber gebunden – zumindest mit ihrem Körper. Klingt nach einem Alptraum für viele, doch sie findet es klasse.

Denn als Gegenleistung bekam die Werkstudentin von ihrer Firma „Kununu“, ein Bewertungsportal für Arbeitgeber, einen Freiflug in die USA nach Boston, wo die Zentrale der Firma sitzt.

Im Interview mit dem Spiegel erklärte Wirth ihre Motivation für das neues Schmuckstück: „Es war eine tolle Reise, die ich mir mit meinem Studenten-Budget sonst nicht hätte leisten können.“

Und weiter: „Die meisten Menschen verorten diese Aktion irgendwo zwischen verrückt und mutig. Ich habe eine Woche lang nachgedacht, ob ich das wirklich machen soll. Aber ich bereue es nicht.“

Wirth trägt nicht das komplette Logo als Körperschmuck. „Für die Blume gibt es einen Economy-Flug, für die Blume mit einem „k“ Business Class und wer sich den ganzen Firmennamen tätowieren lässt, darf sogar in der ersten Klasse fliegen.“

Aus praktischen Gründen hat sie sich für die Economy Klasse entschieden: „Ich bin ziemlich winzig, mir reicht die Beinfreiheit in der Economy Class völlig.“

Die Stelle für das Tattoo durfte sich Wirth übrigens aussuchen. Letztlich hat sie sich für das Handgelenk entscheiden.

Ob es nur beim Handgelenk bleibt, ist nicht sicher. Denn die Studentin kann sich vorstellen, ein weiteres mal die Tattoo-Nadel anlegen zu lassen. „Ich habe noch viele freie Körperstellen, ich könnte mir das auch noch mal vorstellen.“

Vielleicht dann ja mit dem vollständigem Logo und einem Flug in der First Class …

Quelle: Noizz.de