Ist sie die Real-Life-Bachelorette?

Was sich am Sonntag auf dem New Yorker Union Square abspielte, muss man sich bizarr vorstellen: 150 Männer, manche mit Blumen oder kleinen Geschenken, einige von ihnen sogar aus dem fernen Oregon angereist, warteten auf ihr Tinderdate. Das Problem: Es gab für alle nur eine einzige Frau.

Die heißt Natasha Aponte und hat es in monatelanger Arbeit geschafft, 150 Matches auf Tinder zu bekommen und warmzuhalten – mit dem etwas gemeinen Ziel, alle Männer zur selben Zeit zum selben Ort zu lotsen. Die meisten von ihnen vertröstete sie mit fadenscheinigen Ausreden, bis sie schließlich relativ spontan alle zum Union Square einlud.

Was sich dort abspielte, glich aber nicht wirklich einem romantischen Date, sondern war vielmehr eine Art Mischung aus der „Bachelorette“ und den „Hunger Games“. Natasha stand auf einer Bühne und sortierte sofort alle Männer unter 1,77m aus, ebenso alle Jimmys (sie mag den Namen nicht) und all jene, deren letzten Beziehung von der Freundin beendet wurde. Nicht allen Teilnehmern gefiel das:

Danach ging's in eine Reihe physischer Wettkämpfe: Wer an Ort und Stelle 30 Liegestützen machen konnte, musste anschließend noch einen Wettlauf hinlegen und in 60 Sekunden erklären, warum er eine Frau, die ihn so bloßgestellt hat, immer noch begehrenswert findet.

Ob es einen Sieger gab, ist nicht überliefert. Allerdings ist das, was im echten Leben sehr merkwürdig anmutete, auf Tinder gar nicht unüblich: Viele Frauen haben hunderte, manche sogar tausende von Matches zur gleichen Zeit, während Männer häufig mit vielen Konkurrenten um eine Frau buhlen müssen.

Quelle: Noizz.de