Direkt kommen wieder "Gruschel"-Gefühle auf: Facebook will wieder back to the roots und sich mehr an Student*innen richten. Zum Start von "Facebook Campus" sind 20 US-Universitäten dabei. Uns erinnert das allerdings irgendwie an StudiVZ – aber die sollen ja auch von Facebook ge-copycatet haben.

Falls ihr es vergessen haben solltet: Mark Zuckerberg, seines Zeichens Gründer des Internetriesens Facebook, hat mal an der Eliteuniversität Harvard studiert. Das Studium hat er zwar abgebrochen, es hat ihm aber auch zusammen mit seinen Kommilitonen Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin die Idee zum sozialen Netwerk gebracht. Nun besinnt sich Facebook scheinbar seinen Wurzeln und bringt "Facebook Campus" an den Start.

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Mit dem neuen Angebot für Hochschulen können Student*innen mit den E-Mail-Adressen ihrer Hochschulen ein zusätzliches Facebook-Profil in der normalen App anlegen und so mit ihren Kommiliton*innen kommunizieren. Zum Start sind 30 US-Hochschulen dabei. Das Konzept kommt deutschen Nutzer*innen von StudiVZ ziemlich bekannt vor: Man kann unter anderem Gruppen und Chat-Räume anlegen.

Hier kannst du einen Eindruck gewinnen, wie "Facebook Campus" funktionieren wird:

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Das weltgrößte Internet-Netzwerk mit mehr als 2,7 Milliarden Nutzern startete 2004 als ein Online-Verzeichnis von Harvard. Unter den 30 ersten Hochschulen von "Facebook Campus" st Harvard allerdings nicht dabei. Dafür aber unter anderem die John Hopkins University, die Duke University und das California Institute of Technology. Wann und ob das Feature nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

Kleiner Trost für deutsche Fans von Student*innen-Netzwerke: Seit April gibt es mit "VZ.net" quasi ein neues StudiVZ – jene Plattform, die 2005 von Facebook verklagt wurde, weil sie deren Quellcode kopiert haben soll. Wenn du sehr nostalgisch bist, kannst du das "alte" StudiVZ aber noch immer besuchen und dich einloggen. Entgegen der Ankündigung wurde es nämlich nicht im Juni abgestellt. Dort kannst du wie bei "Facebook Campus" in Gruppen chatten, Veranstaltungen checken und vor allem: Gruscheln!

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[Text: Zusammen mit dpa/sw]

  • Quelle:
  • Noizz.de