Und wo bekommt man das Beste?

Wer in Berlin Cannabis kaufen möchte, muss nicht unbedingt einen Dealer kennen. Meistens genügt ein Spaziergang in einem der üblichen verdächtigen Parks und die potenziellen Verkäufer stürzen sich schon auf die Kundschaft.

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Doch was taugt eigentlich das Zeug, das man dort bekommt? Und wie verhält es sich mit den Preisen? Die Jungs vom YouTube-Kanal „Green Germany“ sind diesen Fragen auf die Spur gegangen und haben den Test gemacht.

Die Ergebnisse sind ziemlich ernüchternd: An drei Hotspots, dem Görlitzer Park, der Hasenheide und der Gegend um Warschauer Straße und RAW-Gelände, gab es überwiegend dürftige Ware.

Manche der Proben wiesen Spuren von Zucker auf, eine offenbar sogar Sand. Insbesondere Zucker ist dabei sehr gefährlich, da bereits kleine Mengen die Lunge verkleben können, wenn man das Gras raucht. Insofern bringt man sich durchaus in Gefahr, wenn man sich auf den Stoff von der Straße verlässt.

Auch sonst machten die Einkäufe keinen guten Eindruck, was Farbe und Geruch anging. Die Preise schwankten mitunter stark: Zwischen 5 Euro und 35 Euro pro Gramm wurden verlangt, wie das Wiegen zeigt. Wer nicht verhandelt, wird also oftmals übers Ohr gehauen.

Das Fazit von Timm von Green Germany können wir an dieser Stelle übernehmen: „Bitte, Leute, erwartet nicht zu viel!“

Quelle: Noizz.de