Wie gut ist die Sex-App von Porno-Regisseurin Erika Lust?

Laura Wolfert

HipHop. Popkultur.
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Symbolfoto: Mit der App "XConvfessions" kannst du dein Sexleben aufpeppen Foto: Charles Deluvio / Unsplash

„Schatz, ich hätte gerne mal Star-Wars-Sex mit dir – und ich will fremdgehen.“

Wahrscheinlich würdest du niemals so offen deine Sexfantasien ansprechen. Und selbst wenn: Deinem Partner kann es trotzdem unangenehm sein, über Sex zu reden. Nicht jeder kann und möchte seine intimen Gedanken äußern – sei es aus Scham oder aus Sorge, den anderen zu verletzten.

Vielleicht hast du Lust, mal eine Nacht mit jemand Anderem zu verbringen? Jeder, wie er will. Doch wie spricht man das am Besten an?

Erika Lust, die schwedische Regisseurin und Autorin, gilt als Pionierin feministischer Pornos – und hat jetzt eine Sex-App veröffentlicht. Sie heißt „XConfessions“ und funktioniert nach dem Tinder-Prinzip:

Du bekommst verschiedene Karten angezeigt, die du entweder nach links oder nach rechts wischen kannst. Auf den Karten stehen Sexfantasien. Wenn du einen der Vorschläge gerne mal ausprobieren möchtest, swipest du nach rechts – ansonsten nach links. Dein Sexpartner macht derweil das Gleiche. Ihr verbindet euch zu Beginn mit einem Code und könnt so gemeinsam die App nutzen.

Das Gute: Euch werden nur die Matches – also die gemeinsamen Interessen –angezeigt. Dein Gegenüber bekommt so nichts von deinen geheimen Sexfantasien mit – solange er oder sie es nicht auch will.

Foto: Erika Lust / XConfession
Foto: Erika Lust / XConfession

Du kannst bei der App deinen Namen und dein Geschlecht angeben und zwischen weiblich, männlich, trans-weiblich, trans-männlich, non-binär und „nichts von Allem“ auswählen.

XConfessions“ ist bisher aber nur für iOS erhältlich. Doch keine Sorge: Du kannst die App auch alleine nutzen – wenn dein Partner sie nicht runterladen kann oder du dich einfach inspirieren lassen möchtest.

Quelle: Noizz.de

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