Warum tun sie das?!

„Blanker Hass“. Heute: Folge 2. Touristen in Berlin!

1. Fahrradfahrer

Sie erscheinen nie alleine und haben wohl nie das Fahrradfahren erlernt. Für unfassbar viel Geld haben sie sich Fahrräder gemietet und cruisen in Großgruppen durch die Stadt.

Leider sind sie orientierungslos. Und so eiern sie über die Straßen, bleiben viel zu lange an grünen (!) Ampeln stehen und kennen nicht den Unterschied zwischen Straße und Fahrradweg. Und so stellen sie sich einfach vor die Autos.

Nur eines dazu: ICH HASSE EUCH! Bitte, bitte, bitte verschwindet und kommt nur ohne Fahrrad zurück! Wir werden es euch danken! (Mehr dazu: 7 Fahrradfahrer-Typen, die jeder hasst)

2. Der Fahrradweg-Blockierer

Sie stehen rum und gucken sich die Welt an. Oder sie kennen einfach nicht den Unterschied zwischen Fahrradweg und Bürgersteig und gehen dort, wo sie Lust haben. Diese Spezies nennt sich „Fahrradweg-Blockierer“. Sie stellen die ignoranteste Touristen-Gruppe dar.

Sie, ihre Koffer und der Anhang muss eifrigst weggeklingelt werden. Ihr verwirrter Blick ist dabei ein stetiger Begleiter. Manchmal gehen sie dann sogar vom Fahrradweg ... Wow!

3. Die Selfie(stick)-Kings

Braucht diese Spezies wirklich eine Erklärung? Ich habe nur eine Frage: Warum zum Teufel laufen Menschen mit meterlangen Stangen durch die Gegend?

4. Die Planlosen

Sie irren durch die Gegend, bleiben an den Türen der U-Bahn stehen, blicken verwirrt nach links und rechts. Gerne behindern sie den alltäglichen Ablauf einer Stadt und Fußgänger auf dem Weg zu ihren Arbeiten. Meine Hoffnung: Vielleicht schämen sie sich ja ein bisschen dafür, das würde meinen Schmerz etwas abmildern.

5. Die Fotografen

Blitz, blitz, klick, klick. Während manche Menschen gerne mit eigenen Augen touristische Attraktionen und ihre Umwelt betrachten, gibt es jene Spezies, die nur durch die Linse zu gucken scheint. Dabei ist es ihnen auch egal, ob sie sich auf dem Gehweg, der Straße oder einem Konzert befinden.

Besonders häufig findet man sie ÜBERALL! Ja, überall!

6. Die Geschichtsvergessenen

Vielleicht bin ich eitel, vielleicht spaßbefreit. Wenn ich jedoch Reisegruppen auf den Betonblöcken des Holocaust-Mahnmals rumspringen, in der Sonne rumräkeln oder in „lustigen“ Posen inszenieren sehe, kommt mir die Galle hoch.

Es gibt auf diesem Planeten schlichtweg Orte, die sich minimal für Selbstinszenierungen und Blödeleien eignen. Und dieser Ort gehört einfach dazu.

Oder wäre es für diese Menschen auch vernünftig, sich so in Auschwitz zu verhalten? Na? Der Künstler und Satiriker dokumentierte solche Menschen auf yolocaust.de.

Quelle: Noizz.de