So pusht die Dating-App Bumble Frauen in der Kunstszene

Silvia Silko

Pop, Kultur, Lifestyle
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Bitte einmal entstauben: Die Kunstszene neu denken. Foto: Clem Onojeghuo / unsplash.com

Berliner Künstlerinnen aufgepasst.

Dass Bumble keine gewöhnliche Dating-App ist, dürfte längst kein Geheimnis mehr sein. Es geht hier um mehr: Gleichberechtigung, Fairness, Respekt aber eben auch darum, die Welt und ihre Schieflagen ein kleines bisschen besser zu machen. Aktuell nimmt sich Bumble die Kunstszene vor.

Die Initative trägt den Namen „Access All Arts“ – via App können Female Artists sich bewerben, um ihr Artwork auf einer Wandfläche in der Adalbertstrasse (am Berliner Kotti) einen ganzen Monat lang zu zeigen. Das Artwork sollte ihre Definition von Empowerment ausdrücken.

Warum das Ganze? Kunst und Berlin sind eine Einheit und solange der Sexismus in der Kunstindustrie verankert ist, spielt er auch im Alltag eine Rolle. Die traurige Realität sieht nämlich wie folgt aus: Sobald ein Kunstwerk von einer Frau stammt, wird der Wert niedriger geschätzt und lediglich drei Prozent der Kunstwerke im Metropolitan Museum sind von Frauen, 83 Prozent der Nudes auf den Bildern sind allerdings weiblich. Zeit, hierauf aufmerksam zu machen und etwas zu ändern.

Via App können sich Künstlerinnen bis zum 15. Oktober bewerben. Pssst...wir haben hier auch den Link für die Bewerbung am Rechner. Wir sind begeistert von der Initiative und freuen uns jetzt schon auf die großartigen Kunstwerke.

Quelle: Noizz.de

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