Schön geht anders!

Nach der Bellybutton-Abcrack und Thigh Gap-Challenge kommt jetzt ein Instagram-Trend, der endlich amüsant ist – und nicht gefährlich.

Chinning heißt er. Menschen halten dabei ihr Gesicht in die Kamera – in einem so ungünstigen Winkel, dass sie einfach IMMER ein Doppel-, Dreifach- oder Vierfachkinn haben.

Das Ziel von Chinning ist klar. Ein Zeichen gegen die Schönheitsstandards von Social Media zu setzen.

Der Trend kommt von der 21-jährigen Instagrammerin Michelle Liu. Auf ihrem Kanal postet sie die typischen Fotos: Sonnenuntergänge, Architekturdenkmäler und viel Foodporn.

Eine entscheidene Sache ist dann aber doch anders: Michelle verzerrt ihr Gesicht und macht ein Doppelkinn auf jedem ihrer Bilder. Sie hat es „Chinning“ genannt.

Mit ihrem Konto dokumentiert sie ihre Reise rund um den Globus und überrascht mit markanten Selfies vor Sehenswürdigkeiten.

Michelle Liu zeigt mit ihrem neuen Trend den Gegensatz zur perfekten Instagram-Welt. Ihre Fotos erinnern einen daran, dass man sich oder Instagram nicht immer allzu ernst nehmen sollte – und die Schönheitsstandards.

„Chinning“ ist für Michelle Liu nichts Neues, denn sie hat sich für Bilder schon immer verstellt. Ihren Account hat sie aber erst seit September 2016. Sie fühlt sich wohl in ihrer Haut und mag es, ihr Gesicht zu verzerren, auch wenn die Leute komisch schauen.

Und viele andere Leute folgen dem Trend auf Instagram. Unter dem Hashtag #chinning finden sich schon 7.954 Beiträge. Ein Zeichen also, dass es der neue Trend werden könnte.

Quelle: mic.com