Seitdem der Mund-Nasen-Schutz zum Standard in unserem Alltag geworden ist, scheinen immer mehr Menschen ihrer Kreativität bei der Gestaltung der Masken freien Lauf zu lassen. Bei lebenden Tieren hört der Spaß allerdings auf ...

Von selbst genäht bis selbst bestickt sieht man dieser Tage viele außergewöhnliche Alternativen zu der klassischen OP-Maske in Bus, Bahn und Berghain. Dass diese Kreativität aber auch zu weit gehen kann, zeigt ein Fall aus England. Dort mussten die öffentlichen Nahverkehrsbetriebe jetzt klarstellen, dass eine lebende (!) Schlange keinen geeigneten Schutz gegen das Coronavirus darstellt.

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Die Klarstellung folgte auf einen Zwischenfall im Nordwesten Englands. Ein Mann hatte dort in einem Bus auf dem Weg nach Manchester eine lebende Schlange um Hals und Mund getragen. Wie eine Mitreisende der "Manchester Evening News" berichtete, sei der Anblick "definitiv unterhaltsam" gewesen. "Zuerst dachte ich, er hätte eine wirklich abgefahrene Maske auf, dann ließ er [die Schlange] um die Handläufe schlingen." Belästigt gefühlt habe sich niemand.

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"Wir sind schockiert"

Ein Sprecher der Verkehrsbetriebe in Manchester fand die Angelegenheit laut der Zeitung allerdings nicht so witzig: "Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns absolute Priorität. Wir sind schockiert über diese Berichte und nehmen sie sehr ernst."

Nun sei eine interne Untersuchung im Gange. Die Videoüberwachung im Bus soll überprüft werden und der Fahrer befragt.

Was aus der Schlange geworden ist, wurde nicht bekannt.

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aa

Quelle: Noizz.de