Da waren nicht nur Heizdecken an Bord …

Was ist die unauffälligste Weise, Gras über eine Grenze zu schmuggeln? Unter die Top Ten dürfte es sicherlich die Kaffeefahrt schaffen: Ein Bus voller Senioren, die von findigen Geschäftsmännern so lange belabert werden, bis sie ihre Rente für ein paar Heizdecken springen lassen? Keine schöne Sache. Aber einen Drogendealer vermutet da niemand an Bord.

Genau das hat wohl ein Schweizer Drogendealer lange erfolgreich getan. Der Geschäftsmann, der sich demnächst in Zürich vor Gericht verantworten muss, hatte in eine ganze Reihe von Unternehmen investiert, die wohl alle mehr oder weniger in sein Drogenbusiness verstrickt waren.

Dazu gehörten neben Restaurants und Finanzdienstleistern auch ein Transportunternehmen, das in seiner Flotte auch einen Bus für Kaffeefahrten hatte. Dass der wohl für Drogenschmuggel zweckentfremdet wurde, ist erst seit kurzem bekannt. Wie die Schweizer Zeitung NZZ berichtet, soll der Umsatz des Cannabis-Verkaufs zwischen 2010 und 2016 etwa 37 Millionen Schweizer Franken betragen haben. Damit ist jetzt jedenfalls Schluss.

Quelle: Noizz.de