Mehr als 3.000 Notrufe sind in der Nacht auf den 1. Januar eingegangen.

Geböllert wurde in Berlin gewaltig, das hat wohl jeder mitbekommen, der in der Hauptstadt lebt oder für den diesjährigen Silvesterabend zu Besuch war. Doch nicht immer nahm die wilde Feierei ein gutes Ende. Über 3.000 Notrufe beschäftigten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte in der Millionenstadt zwischen 18:00 un 6:00 Uhr, wie der rbb berichtet.

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In Kreuzberg habe ein Mann mit Feuerwerk auf Kinder geschossen, auf der Sonnenallee in Neukölln wurden Böller mit einer Steinschleuder durch die Gegend geschleudert. Eine Schreckschusspistole soll dagegen in Treptow auf mehrere Passanten gerichtet worden sein. In Schöneberg ist Sprengstoff explodiert und hat mehrere Scheiben beschädigt. Das sind nur einige Beispiele, was sich in der Silvesternacht in Berlin ereignete.

1.500 Einsätze erledigte die Berliner Feuerwehr und wurde dabei oft selbst zum Opfer. 24 Übergriffe auf Feuerwehrleute sind aktuell gemeldet. Immer wieder wurden die Einsatzkräfte von Passanten bei ihrer Arbeit behindert und mit Feuerwerk beschossen. Bei der Berliner Polizei soll es ähnliche Vorfälle in der Silvesternacht 2019 gegeben haben.

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Besonder oft musste die Feuerwehr in Berlin wegen Bränden ausrücken. Fast doppelt so oft brannte es im Vergleich zum letzten Jahr - insgesamt 617 Mal. Etliche Verletzungen und Teilamputationen durch Explosionen von Böllern, Raketen und Co. gab es auch in diesem Jahr, wie unter anderem das Unfallkrankenhaus Marzahn vermeldet. Bei der großen Partymeile am Brandenburger Tor wurde dagegen wegen sexueller Belästigung ermittelt.

jr

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  • Quelle:
  • Noizz.de