Ab 1. Januar 2020 müssen sie umbauen – oder schließen.

Für viele Berliner ist es längst ein Ritual geworden – bei einer Karaffe Çay und einer Pfeife chillen, Feierabend in der Shisha-Bar mit Freunden ausklingen lassen. Stunden sitzt man zusammen, pfeift sich als Grundlage ein Sucuk-Toast rein und zieht am Schlauch der beruhigend blubbernden Wasserpfeife mit Melone- oder Minzgeschmack.

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Das hat aber bislang nur so einfach geklappt, weil Shisha-Bars eine Ausnahmeregelung im Nichtraucherschutzgesetzt ausnutzen. Deswegen dürfen Besitzer auch Essen anbieten, obwohl geraucht wird – anders als Kneipen und Bars.

Genau diese Sonderregel will der Senat in Berlin jetzt streichen! Ein Gesetzesentwurf steht. Wenn das Abgeordentenhaus diesem zustimmt, müssen Shisha-Bars in Zukunft 50 Prozent der Fläche zum Nichtrauerbereich umbauen.

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Quelle: Noizz.de