Er ist nicht nur ein Ex-Präsident, er ist eine Kultfigur. Barack Obama sorgte mit Micedrops, Netflix-Serien und hervorragend kuratierten Spotify-Playlisten für einen Hype abseits der Politik. Der 59-Jährige hat nun einen geheimen Instagram-Account – jeder will ihm folgen, keiner kennt ihn. Wie lautet sein "Finsta"?

"Wo ist Walter" ist ein großes Wimmel-Bilder-Spiel-Buch, das viele noch aus ihrer Kindheit kennen. Gefunden werden sollte ein Mann mit einem rot-weiß gestreiften Outfit und einer Hipster-Brille. Nun sind all die Kinder von damals erwachsen. Sie suchen nicht mehr Walter, sie suchen Obama.

Der US-amerikanische Politiker hat anscheinend einen privaten, geheimen Instagram-Account. "Wo ist Barack", heißt es nun. Erkennungsmerkmale: guter Musikgeschmack, kurze graue Haare, manchmal neben Rap-Königin Missy Elliott oder Star-Talker Jimmy Fallon zu sichten.

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Finsta, Rinsta, Insta?

Der Begriff für einen privaten, geheimen Instagram-Account lautet "Finsta": Im Gegensatz zu "Rinsta" – zusammengesetzt aus den Worten real und Insta – ist "Finsta" ein Fake-Profi. Umso unwahrscheinlich ist es, dass das mysteriöse Profil von Obama nicht unter seinem echten Namen läuft.

Doch wie kommt es zu der Vermutung, dass der Demokrat ein "Finsta"-Account hat? Er hat am Mittwoch ein Video hochgeladen, in dem sagt: "In den letzten Monaten habe ich ein oder zwei Dinge von den jungen Leuten in unserem Land gelernt." Und weiter: "Sie haben mir die Renegade Challenge gezeigt – übrigens ein großartiger Name – der mir auf meinem Finsta sehr viel Freude bereitet hat."

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Obama liebt die Renegade Challenge

Die Renegade Challenge ist ein Tanz, der ursprünglich auf Tik-Tok eingeführt wurde – und Obama wohl viel Freude bereitet hat. Der Coolnes-Faktor des US-Amerikaners steigt damit um weitere Stufen. Kein Wunder, dass Twitter gerade am Durchdrehen ist und jeder dem "Finsta"-Account von Privat-Obama folgen möchte.

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Was bei dem Hype allerdings zu wenig Aufmerksamkeit findet, ist der Gedanke hinter dem Account. Obama macht genau das, was viele andere Politiker*innen von ihm lernen sollten: Er setzt sich mit den Themen der Jugend auseinander, um herauszufinden, wie man sie zur Wahl animieren kann.

Die Message: Geht wählen (bitte nur nicht Trump).

  • Quelle:
  • Noizz.de