Hurra – es ist Karneval! Ein Satz, den du niemals sagen würdest? Hier kommt die Lösung!

Liebe Karnevals-Freunde, bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Alle Anderen: Hiergeblieben! Der Karneval nähert sich seinem Höhepunkt, draußen ist die Hölle los. Auch wenn ich eine Zeitlang in Köln lebte: Kulturell bin ich da einfach nicht angekommen. Zumindest nicht bei jecker Musik, Alaaf und bunten Jäckchen mit Bömmelsche. Kamelle würde ich natürlich nehmen.

Trotzdem ist die fünfte Jahreszeit für mich der Moment, an dem ich ganz dringend untertauchen muss. Ein ehemaliger Kollege von mir nannte Karnevalsvereine mal “diese Gestörten” und soweit darf ich familiärbedingt nicht gehen. Trotzdem gibt es einfach gewisse kulturelle Unterschiede zwischen Norddeutschen und Kölnern, Mainzern, die ganze Gegend da unten. Schwierig. Wirklich schwierig.

Während ihr diese Zeilen lest, vernagel ich gerade meine Fenster und bereite das Haus auf den Sturm vor. So weit müsst ihr natürlich nicht gehen (obwohl ich es empfehlen würde).

Zusammen schaffen wir es durch die fünfte Jahreszeit, versprochen. Es ist alles eine Frage der…

1. Geduld!

Am 14. Februar ist alles vorbei und das ist ja schon bald. Das beste Geduldstraining ist noch immer die Meditation. Studien zeigen, dass schon die Konzentration auf den eigenen Atem (ein, aus, rein, raus) Schmerz lindert, Stress reduziert, glücklich macht.

Aber Vorsicht – es könnte einen unerwarteten Nebeneffekt geben: Meditation – obwohl sie allein in unserem Kopf stattfindet – macht uns sozialer. Nicht, dass ihr am Ende doch noch zwischen Konfetti und Kamelle steht und euch ein Alaaf rausrutscht.

2. Ihr solltet natürlich wirklich die Fenster zumauern

Das hilft auf jeden Fall! Okay, ganz so extrem muss es vielleicht nicht sein. Aber bleiben wir realistisch: In den Karnevals- und Faschingshochburgen gibt es wahrscheinlich keine vernünftige Fluchtmöglichkeit. Also: Vorräte anlegen – die Bundesregierung rät ja nicht ohne Grund zu Wasser und Nahrungsmitteln für zehn Tage. Und dann: Netflix and Chill – am besten in guter, norddeutsch-karnevalsfeindlicher Gesellschaft. Dann werden die Nasenspitzen vielleicht ganz von allein rot.

3. Feiern – aber nicht Karneval

Das schlimmste am Spaß der Anderen ist doch das Gefühl, selbst kein Teil davon zu sein. Und zu laut sind sie auch. Sowas will niemand.

Zum Glück gibt’s ein Universalmittel gegen Unglück: Menschen! Klingt komisch? Empirisch betrachtet sind Menschen glücklicher, die stärkere Freundschaften und Familienbande spüren. Und wer es gar nicht erträgt, der kann ja auch einfach…

4. Abhauen!

Diverse Hotels haben Karnevals-Flucht-Angebote aufgelegt. Vor allem in Norddeutschland ist man vor Clownsnasen verhältnismäßig sicher (die Autorin übernimmt keine Haftung für Ausnahmen – fragt halt vorher). Und wenn ihr am 14. Februar in die Heimat zurückkehrt, ist alles vorbei, versprochen.

Quelle: Noizz.de