Der Nur-Männer-März löst Empörung in der LGBTQ-Community aus.

Logan Paul kann es einfach nicht lassen. Der YouTuber provoziert gerne auf Kosten von Psychisch-Kranken, Minderheiten und sogar Toten. Auf seinem Kanal kassiert er in seinen Kommentaren viel Kritik für sein quasi Hobby, andere fertig zu machen, zu dissen und sich über ernste Schicksale fies lustig zu machen. Arbeitgeber YouTube hat ihn schon gesperrt und bestraft.

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Jetzt hat Logan Paul es geschafft, eine Menge Leute und sogar treue Fans mit seinen Neujahrsvorsätzen 2019 erneut gegen sich aufzubringen. Dieses Mal hat er sich die LGBTQ-Community für eine makabere Challenge ausgesucht.

Auf seinem Channel „Impaulsive Podcast“ klärt der YouTuber seine Follower über alle Herausforderungen auf, bei denen er sich 2019 filmen will. Die geplante Aktion für den Monat März sorgte für einen Aufschrei. Logan sagt zu seinem Co-Star: „Wir werden versuchen, einen Monat lang schwul zu sein.“

Er nennt es den „Nur-Männer-Monat“ und wird nicht müde, zu betonen, dass danach aber Schluss sei und er wieder „umschwenke“. Das Homosexuellen-Bündnis GLAAD gab Hetero schnell Nachhilfe in Sachen Sexualität und twitterte: „So funktioniert das nicht.“

Denn: Natürlich können sich Schwule nicht aussuchen, ob sie auf Sex mit Männern stehen oder sich in das gleiche Geschlecht verlieben. Menschen, die sich als homosexuell oder queer identifizieren, werden auch 2019 noch überall auf der Welt dafür bedroht, angegriffen, in den Selbstmord getrieben oder getötet.

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Schwulsein aus Spaß zur Show zu machen, um Klicks zu generieren, ist geschmacklos, unaufgeklärt und, wie die Amerikaner treffend sagen: offensive. Das hat Logan Paul inzwischen auch eingesehen – zumindest halbherzig.

Der Youtuber reagierte mit folgenden Worten auf den Tweet von GLAAD: Es sei von ihm „eine sehr arme Wortwahl“ gewesen. Er gesteht: „…meine Schuld“ und hat Repräsentative der gemeinnützigen Organisation eingeladen, als Gäste in seinem Podcast aufzutreten.

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Quelle: Noizz.de