Das Sultanat Brunei will Schwule und Lesben bald steinigen.

Der im asiatischen Staat Brunei herrschende Sultan Hassanal Bolkiah möchte am 3. April ein Gesetz verabschieden, das homosexuelle Handlungen unter Todesstrafe stellt.

Nun äußern sich auch Promis dazu – allen voran George Clooney. Der Hollywoodstar ruft zum Boykott von neun Luxushotels auf, die dem Sultan gehören. Darunter befinden sich Herbergen in England, Frankreich, Italien und Kalifornien – unter anderem auch das berühmte Beverly Hills Hotel in Los Angeles.

In einer Gastkolumne auf „Deadline.com“ berichtet Clooney, dass diese Hotels der Brunei Investment Agency gehören. Wer also dort absteigt, finanziert den Staat mit, der Homosexuelle töten möchte. Bisher wurden „nur“ Haftstrafen verhängt, die bis zu zehn Jahre gehen.

Bereits im Jahr 2014 kam es zu einem Boykott des Beverly Hills Hotels. Empfänge und Veranstaltungen wurden dort mit der Unterstützung von Oprah Winfrey und Ellen DeGeneres abgesagt. Nun forderte auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen sofortigen Stop der Gesetze in Brunei. Was dort abgeht, ist „grausam und unmenschlich“.

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[Text: dpa/god]

Quelle: NOIZZ-Redaktion