Der Präsident nimmt selten weltoffene Töne an.

US-Präsident Donald Trump zeigt sich bei der UN-Generaldebatte in New York überraschend sensibel gegenüber Minderheiten. Er kritisierte in seiner Rede, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität kriminalisiert werden. Alle Menschen hätten das Recht, in Würde zu leben.

"Aus diesem Grund arbeitet meine Regierung mit anderen Nationen zusammen, um die Kriminalisierung von Homosexualität zu beenden", erzählte der Präsident. Die USA seien solidarisch mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen und queeren Menschen, die in Ländern leben, wo Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung ins Gefängnis kommen oder hingerichtet werden, so Trump.

Dem US-Präsidenten wird immer wieder vorgeworfen, Rechte von LGBTQI*-Personen beschneiden zu wollen. Im Oktober 2018 wollte Trump Trans*Personen per Gesetz nicht mehr anerkennen. Noch Ende August 2019 wollte er auch, dass Trans*Personen wegen ihrer Identität gefeuert werden können. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte die Rechte für sie in seiner Amtszeit ausgeweitet.

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[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de