"Transgender-Heilung" meint im Grunde, die Identität eines Menschen zu verfremden.

Es gibt Menschen, die glauben, dass es möglich und notwendig wäre, Transgender-Personen zu "heilen". Das heißt, ihre Gender-Identität an ihr biologisches Geschlecht anzupassen, anstatt durch eine Geschlechtsangleichung ihr biologisches Geschlecht an ihre Identität anzupassen. Das bedeutet genauer gesagt, die Identität eines Menschen in eine Form zu zwängen, die dieser nicht entspricht – und das Individuum somit von sich selber entfremden. Diese "Gender Identity Conversion Efforts" (GICE) schaden der psychischen Gesundheit von Transgender-Menschen immens. Das fand nun eine Studie geleitet von Dr. Jack Turban des Massachusetts General Hospitals heraus.

Dr. Turban befragte über 27.000 erwachsene Transgender-Menschen in den USA zu ihren Erfahrungen mit GICE und ihrer vergangenen psychischen Gesundheit. Er fand, dass 14 Prozent der befragten Trans-Personen schon Teil von GICE-Bemühungen waren. Diese 14 Prozent hatten wiederum eine über doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, Selbstmord zu begehen.

Der Aufbau der Studie beweist zwar keinen sicheren Zusammenhang zwischen GICE und den Selbstmordversuchen, allerdings fungieren die Ergebnisse der Studie als grundierte Rechtfertigung, weitere Recherchen zu diesem Thema zu veranlassen.

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Quelle: Noizz.de