"Allahs Liebe kennt keine Grenzen und wir werden auch geliebt", so einer der prominenten Gäste des Events. Lange gab es ein Stigma um Muslime, sie seien die stärksten Gegner von LGBTI*-Personen wären. Dieses Vorurteil soll nun mit dem ImaanFest beerdigt werden.

Glauben und Queere Identitäten scheinen oft unvereinbar. Es gibt christliche und muslimische Gläubige, die behaupten, LGBTI*-Menschen leben in Sünde. Jetzt soll eine muslimische Pride-Parade in London dieses Stigma durchbrechen.

Organisiert wird das #ImaanFest von Imaan, der größten LGBTI*-Organisation Großbritanniens. Sie versuchten schon lange, Geld für das Event zu sammeln. Mittlerweile haben sie über 11.500 Euro für das Event gespendet bekommen und konnten eine Location im Osten Londons sichern. Dort soll nun am 11. April das Pride-Event stattfinden.

Zwei Männer auf einer Pride Parade im Kosovo

Was ist das ImaanFest?

Das ImaanFest will "Kultur, Identität und Glauben" in einem Ganztags-Event feiern. Um daran teilzunehmen, brauchst du ein Ticket, das zwischen sieben und 25 Euro kostet und Verpflegung sowie Vorträge und Entertainment beinhaltet.

Mit dabei sind auch bekannte Namen aus der muslimischen Queer-Community, wie Aktivistin und Schriftstellerin Blair Imani, Performer Amrou Al-Kadhi und Trans-Aktivist Asifa Lahore. Al-Kadhi findet besonders schade, dass Muslimen oft als die absoluten Gegner queerer Identitäten dargestellt werden. Das ImaanFest sei da die perfekte Möglichkeit, diesem Vorurteil entgegenzuwirken. "Allahs Liebe kennt keine Grenzen und wir werden auch geliebt", ergänzt Schriftstellerin Imani laut des britischen Magazins "Unilad".

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Quelle: Noizz.de