Das erzählt er jetzt in seinen Memoiren.

Am 24. September kommen die Memoiren von Jonathan Van Ness raus. Der Stylist der Netflix-Serie "Queer Eye" offenbart darin nicht nur, dass er HIV-positiv ist, sondern auch, dass er drogensüchtig war und Opfer von sexuellem Missbrauch wurde. "Ich habe in den letzten drei Monaten jede Nacht Albträume gehabt, weil ich Angst habe, so verletzlich gegenüber Menschen zu sein", erklärt er vor dem Release im Interview mit "New York Times".

In "Over the Top" legt er seine traumatische Vergangenheit schonungslos mutig offen. Er erinnert sich daran, wie er sich als Teenager und Student mit älteren Männer getroffen hat, um gegen Geld mit ihnen Sex zu haben, wie er zuerst Koks- und dann Meth-abhängig wurde. Zweimal habe er sich in eine Entzugsklinik begeben, zweimal wäre er rückfällig geworden. Nachdem er bei der Arbeit in einem Friseursalon unmächtig wurde, bekam er mit 25 Jahren die Diagnose HIV. "Dieser Tag war genauso niederschmetternd, wie du es dir vorstellen würdest", beschreibt er die Situation in seinem Buch.

Danach habe er sein Leben in den Griff bekommen und wurde erst durch die Web-Serie "Gay of Thrones" und danach durch seine Teilnahme als Experte bei "Queer Eye" berühmt. Gerade vor der Teilnahme an der Netflix-Produktion habe er überlegt, ob er seine Diagnose öffentlichen machen sollte, sich aber wegen der LGBTQ-feindlichen Trump-Regierung vorerst dagegen entschieden.

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Mittlerweile sei er laut Aussagen gegenüber "New York Times" gesund und stolzes "Mitglied der wunderschönen HIV-positiven Community".

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  • Quelle:
  • Noizz.de