Deutschland ist noch nicht so weit.

Therapeuten, kirchliche Organisationen oder auch Privatpersonen: Konversionstherapien für Homosexuelle werden in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern angeboten. Sie sollen Mitglieder der LGBT-Community von ihrer Sexualität „heilen“. Der US-Bundesstaat New York will diese Art der Therapie nun offiziell verbieten, wie US-Medien berichten.

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Laut „Bustle“ scheint New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hellauf begeistert von dem Gesetzesentwurf – er muss nur noch sein Go in Form seiner Unterschrift geben. „Die sogenannte LGBTQ-Konversionstherapie ist eine betrügerische Praxis, die viel Schaden bei viel zu vielen jungen Menschen angerichtet hat“, heißt es in einem Statement von Cuomo.

Konversionstherapien stehen auch in Deutschland schon lange in der Kritik

Nicht zuletzt, weil sie für Betroffene, die in eine solche Therapie gedrängt werden, eine große psychische Belastung sind. Das sieht auch Gesundheitsminister Jens Spahn so. Zuletzt äußerte er sich im August 2018 zum Thema. Die Konversionstherapie sei eine Form von Körperverletzung. Trotzdem sind sie bei uns weiterhin legal.

Auf Anfrage von „Bento“ gibt die Bundesärztekammer an, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben solle, sich aus freien Stücken für die Therapie zu entscheiden.

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Quelle: Noizz.de