In Schottland sollen Schüler*innen ab kommenden Jahr über die Geschichte der LGBTQ-Community aufgeklärt werden – und lernen, welchen Problemen, Diskriminierungen und Risiken diese in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt waren.

Bereits ab 2021 sollen schottische Schüler*innen öffentlicher Schulen über LGBTQ-Geschichte unterrichtet werden. Auf dem Lehrplan steht dann unter anderem der Kampf gegen HIV und AIDS, Entwicklungen rund um gleichgeschlechtliche Ehen und Lebenspartnerschaften, aber auch die Auseinandersetzung mit Diskriminierungen und Hass, der der LGBTQ-Community bis heute in Form von trans* Feindlichkeit, Homophobie und Biphobie entgegenschlägt.

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45 Prozent der Schüler*innen werden für ihre Queerness gemobbt

Ein wichtiger Schritt, denn in der Vergangenheit war das Thema – und die damit verbundene Lebensrealität von Millionen von Menschen – dort ein Tabu: Bis 2003 war es Schulen in England, Wales und Schottland sogar gesetzlich verboten, gleichgeschlechtliche Beziehungen an Schulen zu diskutieren. Und bis heute lernen, laut "Gaytimes" 40 Prozent der selbst zur LGBTQ-Community zählenden Schüler*innen überhaupt nichts über die Community in der Schule – 45 Prozent von ihnen werden außerdem für ihre Queerness gemobbt.

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Quelle: Noizz.de