Endlich gibt es eine Studie dazu!

Im geschlechterspezifischen Verhalten unterscheiden sich Kinder, die bei schwulen oder lesbischen Paaren leben, nicht von anderen. Also etwa denen, die bei heterosexuellen Adoptiveltern aufwachsen.

Das hat die amerikanische Verhaltensforscherin Rachel H. Farr herausgefunden. Dazu forschte sie an der University of Kentucky. Am Dienstag wurden die Ergebnisse im Fachblatt „Sex Roles” veröffentlicht.

Über mehrere Jahre untersuchten die Wissenschaftler 106 amerikanische Adoptivfamilien. Dabei wurde geschaut, ob sich die Kinder geschlechtstypisch oder -untypisch verhalten. Also zum Beispiel ob Mädchen mit Puppen spielen oder Jungen mit Autos.

Zunächst im Vorschulalter, später nochmal als Grundschüler mit acht Jahren.

Das Ergebnis: Es gab keine Verhaltensunterschiede zwischen Kindern aus Regenbogenfamilien und Kindern aus „klassischen” Familien. Wen überrascht's?

Doch dafür wurde etwas anderes Interessantes herausgefunden: Die Wahl des Spielzeuges spielt im Leben eines Kindes eine entscheidende Rolle. Wenn Kinder im Vorschulalter mit geschlechtsuntypischen Dingen spielten, interssierten sie sich später eher für rollenuntypische Berufe und Aktivitäten.

Quelle: Noizz.de