Hier musst du statt mit Bild mit Schrift überzeugen.

Erinnert ihr euch an die guten alten Kontaktanzeigen in der Zeitung? Also diese fünf Zeilen, die man aufgeben konnte, um sich selbst zu beschreiben und dann hoffte man, dass sich irgendjemand bei der Zeitung meldet und sich als das große Herzblatt herausstellt. Eine kleine persönliche Skizze, die viel tiefer geht als ein Foto, das man nach rechts oder links wischt.

Solche Kontaktanzeigen sind in Zeiten von Online-Dating, Tinder und Printkrise nicht mehr vorhanden oder werden höchstens mal von ausgewählten Magazinen als süßes Extra abgedruckt.

Doch nun erleben die Kontaktanzeigen gewissermaßen ein Revival – in Form von einer App namens PERSONALS, einem neuen Dating-Portal für queere Frauen und non-binäre Personen. Dieses verzichtet absichtlich auf Fotos, um oberflächliche Treffer zu vermeiden. Du kannst bei PERSONALS deine zukünftigen Liebschaften also nur über Text betören und suchst dir auch deine potenziellen Flammen anhand ihrer schreiberischen Fähigkeiten aus.

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Die Idee zum Netzwerk entstand ursprünglich aus dem gleichnamigen Instagram-Account, der kleine poetische Kontaktanzeigen veröffentlichte, die inzwischen aus aller Welt an die Gründerin Kelly Rakowski zugesendet werden.

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Irgendwann hatte die Amerikanerin die Idee, aus dem inzwischen 30.000-Follower-lastigen Account eine tatsächliche Dating-Plattform zu starten und initiierte eine Crowdfunding-Kampagne. Rakowski wirbt auch auf ihrem zweiten Instagram-Account @h_e_r_s_t_o_r_y, der sich auf lesbische Kultur fokussiert und inzwischen 130.000 Follower hat. Hier haben die digitalen Kontaktanzeigen ihren Ursprung.

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Es gibt keine Voraussetzungen, wie man seine eigene Anzeige füllt. Sie muss auch nicht unbedingt zur Suche von romantischen Abenteuern verwendet werden, sondern etwa auch für neue Freundschaften, für soziale Engagements, oder schlicht einfach um in der Szene zu connecten.

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Das Portal ist jedoch zurzeit nur für queere Personen vorgesehen, beziehungsweise keine Hetero-Paare und Cis-Männer. Vielleicht werden in Zukunft schwule Cis-Männer eine Ausnahme bilden. Bis Mitte Juli möchte die Gründerin 40.000 US-Dollar zusammenbekommen. Das genaue Launch-Datum steht noch nicht fest.

  • Quelle:
  • Noizz.de